Indigenen-Organisationen und nachhaltige Entwicklung am Oberen und Mittleren Rio Negro (Abschlussphase)



Projektträger: HORIZONT3000 - ™sterreichische Organisation fr Entwicklungszusammenarbeit Land: Brazil Vertragssumme: € 543.990,00 Beginn: 01.12.2004 Ende: 31.12.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die ™sterreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) untersttzt gemeinsam mit dem Klimabndnis ™sterreich seit Beginn der 1990er Jahre Prozesse zur St„rkung der indigenen Organisationen und Gesellschaft sowie zur F”rderung der nachhaltigen Nutzung und des Erhalts des Regenwaldes am R¡o Negro in Brasilien. In der vorangegangenen Phase 2001-2004 konzentrierten sich die Aktivit„ten auf die Konsolidierung von Mitbestimmungs- und Mitwirkungsm”glichkeiten der indigenen Bev”lkerung bei den nationalen und internationalen Interventionen, die ihre Interessen berhren, sowie Vernetzungsaktivit„ten auf berregionaler und globaler Ebene.


In einer weiteren Phase 2004-2007 sollen geeignete institutionelle Voraussetzungen fr die Formulierung eines Regionalprogramms der Nachhaltigen Indigenen Entwicklung geschaffen werden. Ziel ist die St„rkung der F”deration Indianischer Organisationen des Rio Negro (FOIRN), damit gemeinsam mit den Basisorganisationen und Dorfgemeinschaften in der Region des Alto Rio Negro, im Nordwesten Amazoniens, die (Selbst-)Verwaltung und die Repr„sentationsmechanismen indigener Volksgruppen verbessern werden k”nnen. Dabei sollen auch einige organisationsspezifische Defizite beseitigt werden, die im Rahmen der externen Evaluation der Partnerschaft FOIRN/ISA/HORIZONT3000 Ende 2003 festgestellt worden sind. In diesem Sinne sieht das Projekt neben der St„rkung von Managementkapazit„ten auch die Implementierung neuer Formen der Aus- und Weiterbildung vor, sowie die verst„rkte Mobilisierung der Organisationen und Gemeinden in den Subregionen des Mittleren und Unteren Rio Negro.


Mit einer abschlieáenden Kofinanzierung fr drei Jahre stellt die OEZA sicher, dass die am Projekt beteiligten Organisationen rechtzeitig Kapazit„ten entwickeln und Kontakte knpfen k”nnen, um auch in Zukunft notwendige externe Finanzierungen zu erlangen.

Projektnummer 1555-00/2004
Mittelherkunft OEZA
Sektor Umweltschutz allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.