Initiative zu Simultationswahlen in der Republik Moldau



Projektträger: Hilfswerk Austria International Land: Moldova Vertragssumme: € 16.200,00 Beginn: 01.11.2008 Ende: 30.04.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt "Initiative zu Simulationswahlen in der Republik Moldau" sieht sich als Vorbereitung auf die kommenden Parlamentswahlen in der Republik Moldau im März 2009. Es soll folgende Aspekte unterstützen:

- Erhöhung des Bildungsaspekts im Bezug auf das Thema "Wahlen" für die moldawische Bevölkerung, speziell jener Teil der Bevölkerung der in den ländlichen Regionen wohnt.

- Vermehrung des Wissens und der Erfahrung über bürgerliche Partizipation, Wahlen, Pflichten der lokalen Behörden, des Parlaments und des Präsidenten - vor allem unter der ländlichen Bevölkerung.

- Schaffung von Plattformen, die der Bevölkerung erlauben Wahlen zu verstehen, zu lernen wie Wahlen funktionieren und zu vermitteln wie wichtig Wahlen für die zukünftige Entwicklung des Landes sind indem die Bevölkerung selbst Simulationswahlen in den ländlichen Regionen vorbereitet und durchführt.

- Events zu organisieren in denen die ländliche Bevölkerung mehr über das moldawische politische System, über die EU und die Rechte der EU Mitgliedsländer im Vergleich zu den Nichtmitgliedern erfahren und lernen können. Außerdem soll in den Aktivitäten dieses Projektes die Möglichkeit geschaffen werden, dass der Bevölkerung Raum gegeben wird ihre Meinung über politische Inhalte und Fragen die für Moldau vor allem während Vorwahl-Diskussionen wichtig sind, auszudrücken.


Das Projekt soll weiters die Kooperation zwischen moldawischen NGOs in Bezug auf Bildung und Mobilisierung von moldawischen Wählern stärken damit die Bevölkerung an den Parlamentswahlen 2009 teilnimmt.


Die Ziele dieses Projektes richten sich im Detail auf:

- Bildung und Sensibilisierung von moldawischen Wählern über die Wichtigkeit aktiver Bürgerbeteiligung in den Gemeinden und kommunale Entwicklung durch Wahlbeteiligung.

- Schaffung einer Plattform für Simulationswahlen im kommunalen Bereich

- Aufbau von Kapazitäten auf lokalen Gemeindeebenen

Projektnummer 2325-08/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.