Interdependenzen in der EINEN Welt



Projektträger: Ökosoziales Forum Europa Land: Austria Vertragssumme: € 35.000,00 Beginn: 01.01.2016 Ende: 31.12.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Ökosoziale Forum Europa plant für 2016 drei Diskussionsveranstaltungen im Radiokulturhaus Wien zu den Themen „Umwelt und Klimaflüchtlinge“ (Mai), „Soja und Ernährungssicherheit/Machtstrukturen“ (Oktober) und „Ressourcen, Sicherheit und Entwicklung“ (November). Themenspezifisch werden jeweils ausgewiesene Fachexpert_innen bzw. hochrangige Vertreter_innen von internationalen Organisationen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und staatlichen Institutionen eingeladen. Mit den Veranstaltungen soll einer breiteren Öffentlichkeit und zukünftigen Entscheidungsträger_innen eine differenzierte Sicht auf globale Zusammenhänge und Entwicklungszusammenarbeit vermittelt werden.


Erwartete Ergebnisse


Es werden pro Veranstaltung jeweils rund 100 Besucher_innen erwartet. Insgesamt werden bei drei Veranstaltungen ca. 300 TeilnehmerInnen direkt erreicht. Durch begleitende Medienarbeit (Print, Radio, Web) und die Erstellung von 3 thematischen Factsheets werden darüber hinaus Ö1-Hörer_innen, sowie ca. 8 (über)regionale Printmedien (Tages-/ Wochenzeitungen; Boulevard) erreicht.


Zielgruppe


Mit den Veranstaltungen im Radiokulturhaus Wien und der geplanten Medienkooperation (Printmedien; Ö1-Radiobeitrag zu Soja) wird österreichweit eine interessierte Öffentlichkeit erreicht. Akteure aus dem globalen Süden sind als Speaker eingebunden, u.a. die prominente Menschenrechtsaktivistin/Nobelpreisträgerin Rigoberta Menchú. Es gibt ein bewährtes Netzwerk, das sich aus dem Lobbying heraus in Österreich und international entwickelt hat. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Ökosozialen Studierendenforum, IUFE, Landesverteidigungsakademie (LVAk) und UNHCR.


Maßnahmen


Die Maßnahmen umfassen die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung und Durchführung der 3 Veranstaltungen mit begleitender Medienarbeit.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 44.000 mit Euro 35.000 (79,55%) für 1 Jahr gefördert.

Projektnummer 2398-06/2016
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 35.000,00
Modalität Development awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.