Interfakultärer Universitätslehrgang Interkulturelle Kompetenz (ICC - Intercultural Competence)



Projektträger: Universität Salzburg - Universitätslehrgang für Interkulturelle Kompetenz (ICC) Land: Austria Vertragssumme: € 12.000,00 Beginn: 01.10.2006 Ende: 30.08.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Paris Lodron Universität offeriert 2006/2007 erstmalig den Interfakultären Universitätslehrgang "Interkulturelle Kompetenz (ICC - Intercultural Competence"). Die Auseinandersetzung im Lehrgang mit dem Eigenen und dem Fremden stellt prinzipiell eine wertvolle Basis für den ausgewogenen Umgang mit entwicklungspolitischen und interkulturellen Fragen dar. Er ist auf die spezifischen Bedürfnisse abgestimmt und vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen einer interkulturellen Kompetenz, um inmitten der kulturellen Vielfalt einer globalisierten Umwelt sowohl den fremden als auch den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Dies wird im Zeichen einer sich laufend entwickelnden EZA für sehr sinnvoll eingestuft.


Der Universitätslehrgang dient der konzentrierten und zielorientierten Vermittlung der theoretischen und praktischen Grundlagen für eine interkulturelle Kommunikations- und Handlungskompetenz. Form und Umfang des Lehrgangs sind so gestaltet, dass neben Studierenden vor allem bereits seit mehreren Jahren Berufstätige aus den vier Spezialgebieten (Wirtschaft und Recht, soziale und medizinische Berufe, Kultur- und Lehrberufe, kirchliche Berufe) für diese Zusatzqualifikation gewonnen werden können. Die Möglichkeit, dass dieser Lehrgang berufsbegleitend angeboten wird und für sämtliche Berufsfelder offen zugänglich ist, wird aus Sicht der ADA besonders anerkannt.



Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von 80.000,00 EUR in der Höhe von EUR 12.000,00 (15 %) gefördert.

Projektnummer 2397-29/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.