Kernbereiche Kompetenzvermittlung, Veranstaltungsmanagement und Begegnungszentrum des AAI Graz 2016-2018



Projektträger: Afro-Asiatisches Institut Graz Land: Austria Vertragssumme: € 180.000,00 Beginn: 01.01.2016 Ende: 31.12.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Afro-Asiatische Institut Graz (AAI) leistet als Drehscheibe der interkulturellen Begegnungen und als Kommunikationszentrum einen aktiven Beitrag zu einem Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen in der Steiermark. Mit seinem Bildungs- und Kulturprogramm verfolgt das AAI Graz das Ziel, die Öffentlichkeit bzw. seine Zielgruppen für relevante Themen nachhaltig zu sensibilisieren und damit für sein vielschichtiges Publikum einen differenzierten, emotionalen und individuellen Zugang zu diesen Themen zu schaffen.


Erwartete Ergebnisse


- Pro Jahr: etwa 1500 TeilnehmerInnen bei verschiedenen Veranstaltungsformaten, Einbindung von 50 HeimbewohnerInnen in jeweils mehrere Projekte, 100 Gäste täglich im Café Global, 10 Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Café Global, Begleitung der 50 Studierenden und 40 ReferentInnen.

- Das AAI ist für verschiedenste Zielgruppen ein Ort für Begegnung und Austausch, leistet Wissensvermittlung und Erwerb von entwicklungspolitischen, interkulturellen und interreligiösen Kompetenzen.

- Die Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund als AkteurInnen und RezipientInnen ist erfolgreich umgesetzt bzw. weitergeführt und bereichert den interkulturellen Dialog.

- Das AAI wird als kompetente Stelle im gesellschaftspolitischen Diskurs wahrgenommen. Dementsprechend ist es am Austausch mit VerantwortungsträgerInnen beteiligt und wird in der medialen Berichterstattung wahrgenommen. Die aktive Rolle in Gremien sowie die Dokumentation der Medienpräsenz bilden dies ab.

- Die Schwerpunkte Migration und Ehrenamt sind als Anliegen des AAI kommuniziert und mittels Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit präsent.


Zielgruppe


Primär wendet sich das AAI an entwicklungspolitisch und interkulturell Interessierte sowie an Menschen mit Migrationshintergrund und Studierende in der Steiermark. Verstärkt werden junge Erwachsene und Jugendliche mit niederschwelligen Formaten angesprochen. Das Augenmerk liegt besonders auf NetzwerkpartnerInnen im interkulturellen und interreligiösen Dialog sowie bei MultiplikatorInnen im Bildungs- und Kulturbereich.


Maßnahmen


Durch Lesungen, Vorträge, Symposien, Workshops, Ausstellungen erlangen die BesucherInnen neue Einblicke in die Vielfalt der Lebensverhältnisse und –situationen sowie vertiefende Wissensinhalte über Afrika, Asien und Lateinamerika.

Forciert werden soll besonders die Kompetenzerweiterung von MultiplikatorInnen (u.a. im schulischen Bereich). Durch Schulung und Beratung wird gewährleistet, dass Interkulturalität auf inhaltlich kompetente und ansprechende Weise in wichtigen Lebensbereichen wie Kindergarten, Schule und außerschulische Bildung vermittelt wird.

Außerdem liegt ein besonderes Augenmerk auf den Studierenden, die das AAI frequentieren. Sowohl die internationalen Studierenden als auch die interessierten Studierenden der steirischen Universitäten und Fachhochschulen werden durch Angebote besonders angesprochen und zu zu aktiver Beteiligung an Projekten motiviert.

Ein besonderer Schwerpunkt wird dem Thema freiwillige Tätigkeit (Ehrenamt) gewidmet, indem die Relevanz zivilgesellschaftlicher Beteiligung und Übernahme von ehrenamtlicher Verantwortung in Form von Information, Aktivitäten und Lobbyarbeit gefördert wird.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvoumen von Euro 677.900 mit Euro 180.000 (26,55%) gefördert.

Projektnummer 2397-05/2016
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 180.000,00
Modalität Development awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.