Lokaler Stipendienfonds (Austrian Scholarship Fund)



Projektträger: HORIZONT3000 - Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit Land: Uganda Vertragssumme: € 392.500,00 Beginn: 01.08.2006 Ende: 31.07.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Vorhabens ist eine Stärkung des Humankapitals durch eine Erhöhung der Zahl weiblicher und männlicher Spezialisten. Dieses Ziel wird erreicht, indem benachteiligten Gruppen von Ugandern der Zugang zu verschiedenen Formen höherer Bildung an ugandischen Einrichtungen ermöglicht wird. Dazu zählen folgende Komponenten:

Stipendien für Aufbaustudien (Postgraduate) ermöglichen 44 neuen BewerberInnen mit Vorqualifikationen und Arbeitserfahrung, ihre akademische Ausbildung in ausgewählten Studienfächern in Schwerpunktbereichen der ÖEZA zu vertiefen und stärken dabei indirekt die Bildungseinrichtungen.

Durch kurze Fortbildungen (short courses) wird insbesondere Behinderten ermöglicht, ihre unternehmerischen Fähigkeiten auszubauen. Zudem können Angestellte spezifische Fachkenntnisse erwerben. (insges. 430)

BewerberInnen aus dem stark marginalisierten und besonders vom Brain Drain betroffenen Distrikt Kisoro können sich für Stipendien für Fernstudien bewerben (17). Dabei liegt besonderes Gewicht auf der Förderung von Frauen, sowie darauf, den Studierenden zu ermöglichen, ihre Anstellungen in Kisoro durch Fernstudien nicht aufgeben zu müssen.

Durch technische Praktika erlangen junge Wasseringenieure praktische Kenntnisse, wodurch insbesondere die Resourcenbasis des South Western Town Water and Sanitation Project gestärkt wird.

Zusätzlich vermittelt das Projekt 20 Doktoratsstipendien an österreichischen Universitäten, die in Uganda nicht angeboten werden, zum Aufbau eigener Fachkapazitäten.

Das gegenständliche Vorhaben wird in Fortsetzung der bereits implementierten Phasen I - VI in Uganda implementiert. Das Programm deckt die Bereiche Capacity Development im Rahmen der Dezentralisierung sowie die Querschnittsthemen Gender und die Förderung marginalisierter Gruppen (z.B. Behinderte) ab. Dies manifestiert sich auch in der Förderung von BewerberInnen aus marginalisierten ländlichen Distrikten und der Tatsache, dass die Teilnahme von Frauen bei mindestens 50% liegt.

Projektnummer 1760-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Hochschulausbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.