Maßnahmen zur Nahrungsmittelhilfe und Ernährungssicherung in Burkina Faso



Projektträger: Entwicklungswerkstatt Austria (EWA) Land: Burkina Faso Vertragssumme: € 50.000,00 Beginn: 01.04.2008 Ende: 31.07.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Überschwemmungen im August/September 2007 haben in einigen Regionen Burkina Fasos zu starken Zerstörungen und Ernteausfällen geführt. Die Auswirkungen sind zum Teil erst im zweiten Quartal 2008, zu Ende der Trockenzeit, spürbar, da jetzt die Vorräte schon vor der nächsten Erntesaison zu Ende gehen.


Gleichzeitig haben der drastische Anstieg von Preisen für Nahrungsmittel sowie für andere Güter des täglichen Bedarfs in den letzten Monaten dazu geführt, dass die Bevölkerung immer weniger Möglichkeit für den Erwerb von und die Versorgung mit Nahrungsmitteln hat.


Betroffen sind unter anderem drei Bezirke im Westen des Landes (K-Sambla, Fara, Bagassi), in denen die OEZA bereits aktiv ist. Hier soll rund 200 betroffenen Familien in 15 Dörfern geholfen werden, ihre Haushalte und Einkommen wieder auf eine stabile Basis zu stellen, um dann wieder an den von anderen laufenden Projekten angebotenen Initiativen (z.B. Cooperativen-entwicklung) teilnehmen zu können.


Die Aktivitäten umfassen:

- Nahrungsmittelhilfe für den unmittelbaren Bedarf, je nach lokalem Angebot und lokalen Bedürfnissen;

- Unterstützung im Anbau von Feldfrüchten, die auch in der Trockenzeit gedeihen (vorrangig Gemüse), und hier v.a. durch die Bereitstellung von Gemüsesaat und Dünger.

- Unterstützung der Schaffung zusätzlicher Einkünfte, um weitere Bedürfnisse abdecken zu können, konkret durch Mikrokredite für die familienerhaltenden Frauen.

Projektnummer 2556-00/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Humanitäre Hilfe: Maßnahmen zum Wiederaufbau und Rehabilitierung nach Katastrophen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.