PADE II in Saint-Louis



Projektträger: Environnement et Developpement du Tiers-Monde Land: Senegal Vertragssumme: € 337.238,00 Beginn: 01.10.2005 Ende: 31.12.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die 2. Phase des ¿ Processus d¿amelioration durable de l¿environnement à Saint Louis » - also des Prozesses zur nachhaltigen Verbesserung der (Lebens-)Umwelt der Stadt St Louis im Norden Senegals ist eine Partnerschaft der OEZA mit der internationalen NRO Enda RUP und der Stadtverwaltung.

St Louis ist mit seiner Lage am Rand der Sahara, am Mündungsgebiet des Senegalflusses und an der Atlantikküste ¿ weite Stadtteile liegen unterhalb oder knapp auf Meeresniveau ¿ durch eine ökologisch sensible Umwelt gekennzeichnet. Abfall gelangt leicht ins Wasser bzw. in die Nahrungskette; mit dem Müll wird auch der sandige Boden aus der Stadt getragen, was die Gefahr von Überschwemmungen erhöht; und schließlich wird durch die Verschmutzung die sanitäre Situation und das touristische Potential der geschichtsträchtigen ehemaligen Metropole der Region negativ beeinflusst.

Im Rahmen dieser 2. und letzten Projektphase soll die Stadt darin unterstützt werden, durch die Bewältigung des Müllaufkommens eine bessere und gesündere Lebensumwelt für die Bürger der Stadt zu erreichen.

Die Ziele des Projekts sind insbesondere eine Verhaltensänderung der Akteure durch größeres Wissen zur Verminderung, Sammlung, Verwertung und Lagerung von Abfällen. In diesem Zusammenhang werden die Kapazitäten der Stadtverwaltung, der Kleinunternehmen, die in der Müllsammlung tätig sind und der Bevölkerung gestärkt. Die Beteiligte sollen die Aktivitäten nach Projektende selbst weiterführen bzw. das funktionstüchtige System weiter selbst betreiben können.

Parallel zum von der OEZA unterstützten Projekt finanziert die belgische Kooperation den Bau einer Mülldeponie, die eine wichtige Ergänzung zu den OEZA-unterstützten Maßnahmen darstellt.

Projektnummer 2072-00/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.