Paulo Freire Zentrum 2006



Projektträger: ÖFSE - Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung Land: Austria Vertragssumme: € 67.000,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 31.12.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mattersburger Kreis und ÖFSE haben 2004 gemeinsam das Paulo Freire Zentrum, ein Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und Bildung, gegründet. Mit dem Paulo Freire Zentrum ist ein öffentlicher Raum für die Reflexion entwicklungspolitischer Praxis sowie die Verbindung von Wissenschaft und Praxis geschaffen. Die Träger des Zentrums möchten damit Forschung und Bildung zu Kernfragen der OEZA aufbauend auf einem dialogischen Grundprinzip stärken.

Das Paulo Freire Zentrum will das Denken Paolo Freires bekannter machen, seine Aktualität kritisch hinterfragen sowie Perspektiven für politische Erwachsenenbildung diskutieren.


2006 wird im Themenschwerpunkt "Paolo Freire und politische Bildung" u. a. ein internationales Symposium zu "Freire heute" organisiert. Dieser Themenschwerpunkt wird zur weiteren inhaltlichen Profilierung des PFZ beitragen und gleichzeitig wichtige Impulse für die Entwicklungspädagogik und entwicklungspolitische Erwachsenenbildung in Österreich geben.

Weitere Veranstaltungen setzen sich mit wichtigen Impulsen für die entwicklungspolitische Praxis auseinander (Thematisierung des Begriffs Entwicklung; Ökonomisierung der Bildung; Kooperation mit der Ringvorlesung "Mythen der Ökonomie"). Die Methode Lesekreise wird weiterentwickelt. Weiters wird das Paolo Freire Zentrum 2006 den Reflexionsprozess zu den bisherigen 3 Entwicklungstagungen sowie die Entwicklung zukünftiger Perspektiven dafür steuern.

Ein weiterer Aufgabenbereich des Zentrums ist die Förderung junger WissenschafterInnen und Studierender, die dort eine Anlaufstelle für verschiedene auf Entwicklungspolitik bezogene Anfragen und Praktika finden.

Ein regelmäßiger Newsletter trägt zur Informationsvermittlung bei.


Die zentrale Zielgruppe sind Studierende, MultiplikatorInnen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit sowie MitarbeiterInnen in EZA-Organisationen.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 72.173,- in der Höhe von

EUR 67.000,- ( 92,83 %) gefördert.

Projektnummer 2397-13/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.