Postgraduate Hochschulkurs in "Peace and Development Studies"



Projektträger: European University Center for Peace Studies Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 72.428,00 Beginn: 01.02.2009 Ende: 31.12.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Oberziel des Hochschullehrganges "Peace and Conflict Studies" liegt auf der Förderung einer Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit. Darüber hinaus wird ein Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den Herkunftsländern der Studierenden geleistet. Konkretes Projektziel ist die Ausbildung von Studierenden aus Afrika, Asien, Lateinamerika, Südosteuropa und GUS in den Bereichen Frieden, Entwicklung, Sicherheit und Konflikttransformation.

Als Ergebnisse werden ein erfolgreich absolvierter Lehrgang erwartet sowie die Befähigung der 4 StipendiatInnen, nach der Rückkehr in ihre Herkunftsländer die an der EPU erworbenen Kenntnisse in der täglichen Arbeit umzusetzen, auch unter Inanspruchnahme des Netzwerkes, das sie an der EPU knüpfen konnten.

Geplante Maßnahmen / Hauptaktivitäten: Vorlesungen im Bereich Frieden und Entwicklung, akademische Exkursionen (z.B.: Wien - UNO), formeller und informeller Erfahrungsaustausch durch Referate, Gespräche etc.


Zielgruppe sind: 2 StipendiatInnen aus Schwerpunkt- bzw. Partnerländern der OEZA (Zielgruppe A), 2 StipendatInnen aus der GUS, insbesondere aus einem Partnerland der OEZA (Zielgruppe B). Der Hochschullehrgang richtet sich an graduierte AkademikerInnen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen bzw. schon einschlägige Arbeitserfahrung haben und eine Karriere im Bereich Frieden und Entwicklung anstreben oder die Friedensperspektive maßgeblich in ihre Arbeit integrieren wollen.

Kontext des Projektes: Projektgebiet ist der Bereich Friedens- und Konfliktforschung, der Aspekte wie Recht (Völkerrecht, Menschenrechte), Ökonomie, Ökologie etc. inkludiert. Sozio-ökonomische Rahmenbedingungen: Die StipendiatInnen der Zielgruppe kommen aus Konflikt- bzw. Postkonfliktlän

Projektnummer 1218-00/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.