Pour une egale protection devant la loi



Projektträger: RCN Justice + Democratie Land: Burundi Fördersumme: € 92.388,00 Beginn: 01.01.2005 Ende: 31.12.2005

Kurzbeschreibung:

Projektziel


RCN Justice et Démocratie setzt ein Dreijahresprogramm 'Pour une égale protection devant la loi' zur Unterstützung der Reform des burundischen Justizsystems um. Diese Reformen fügen sich in einen größeren Rahmen der Reformen ein, die durch das Arusha Friedenabkommen festgelegt sind.

Oberziel ist, den Zugang zur Rechtsordnung für alle Burundier zu sichern, sowie einen Justizapparat zu schaffen, der anerkannten Standards entspricht und gleichen Rechtsschutz für alle Bürger bietet. Die vorgeschlagene Strategie ist es, inbesondere die Qualität der kommunalen Gerichte zu verbessern, die Bevölkerung über die Werte der Rechtsordnung und die fundamentalen Grundrechte zu informieren und zu sensibilisieren.

Dieses Projekt setzt eine zweijährige Unterstützung durch die OEZA fort und stellt die Abschlussphase dar, die sich auf einen einzigen Bestandteil des Gesamtprogramms konzentriert, nämlich die Sensibilisierung der lokalen Behörden, d.h. deren Aufklärung in Sachen Justiz.

850 Personen werden direkt durch die Massnahmen angesprochen, darunter Vertreter der lokalen Verwaltung, der Justiz, der Polizei, der traditionnellen Justiz und der Zivilgesellschaft.

Das Projekt stellt einen Beitrag zur Stärkung rechtsstaatlicher und menschenrechtlicher Grundsätze auf lokaler Ebene dar. Verbesserter Zugang zum Recht und bessere Kenntnisse ihrer Rechte tragen wiederum zur Bemächtigung der lokalen Bevölkerung bei. Neben den Landkonflikten, die auf lokaler Gerichtseben die häufigsten Fälle darstellen, sind diese Fragen auch im Kontext der Versöhnung (Konsolidierung der Beiegung des bewaffenten Konflikts, Rückkehr der Flüchtlinge usw.) von grosser Bedeutung.

Projektnummer 2188-00/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.