Projekt Chiwetero im Distrikt Machanga



Projektträger: World Vision Österreich - Verein für Entwicklungszusammenarbeit und Völkerverständigung Land: Mozambique Fördersumme: € 73.000,00 Beginn: 01.04.2006 Ende: 30.06.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mosambik zählt mit einer durchschnittlichen Rate von 16,2 % an HIV Positiven in der Gruppe der 15- bis 49jährigen unter seiner Bevölkerung auch zu den am stärksten von HIV/AIDS betroffenen Ländern weltweit. Die Provinz Sofala ist mit einer Prävalenzrate von 26.5% besonders stark betroffen. Der Nationale Plan zur Bekämpfung von HIV/AIDS 2004 - 2008 sieht vor, in allen Distrikten Zentren, die auf freiwillger Basis HIV Tests machen und beraten, einzurichten. Machanga ist ein Distrikt, der mit einem derartigen Zentrum ausgestattet werden soll. Die Pläne wurden bisher von Seiten der mosambikanischen Regierung nicht realisiert.


Ziel dieses Projektes ist es, zur Verringerung der HIV-Übertragungen im Distrikt Machanga beizutragen. Im Einklang mit den Plänen der mosambikanischen Regierung geschieht dies vor allem durch die Einrichtung eines Zentrums, das auf freiwillger Basis HIV Tests macht und in Fragen in bezug auf HIV/AIDS berät. Begleitend werden 20.000 Einwohner des Distriktes über HIV/AIDS informiert und aufgeklärt. Ein Programm zur Eindämmung der HIV-Übertragung von Schwangeren und jungen Müttern auf ihre Babies ist genauso Projektbestandteil wie das Sorgen für HIV-Positive und AIDS-Kranke in ihren Häusern. Des weiteren steht diesen Personengruppen die Teilnahme an Positive Living Courses offen.


Die Zielgruppe dieses Projektes unterteilt sich in drei Untergruppen:

- 20.000 Einwohner des Distriktes Machanga, die über HIV/AIDS informiert und aufgeklärt werden, wobei ein Schwerpunkt auf die Arbeit mit Jugendlichen gelegt wird

- Schwangere Frauen und Mütter mit Kinder unter 18 Montaten, die durch ein spezielles Programm zur Eindämmung der HIV Übertragung von Müttern auf Babies angesprochen werden

- HIV-Positive und AIDS-Kranke, die zu Hause betreut werden und an Positive Living Courses teilnehmen können

- Betreuung von HIV-Positiven und AIDS-Kranken in ihren Häusern, Ermöglichung der Teilnahme an Positive Living Courses für HIV-Positive und AIDS-Kranke

Projektnummer 2319-02/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Bevölkerungspolititk/-programme und reproduktive Gesundheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.