Rahmenprogramm CARITAS 2007-2009



Projektträger: Österreichische Caritaszentrale Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 900.000,00 Beginn: 01.01.2007 Ende: 30.06.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm der CARITAS 2007-2009 sieht Gesundheitsprogramme für die am meisten verwundbaren Bevölkerungsgruppen in Äthiopien, Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo und Sudan vor. Lokale Gesundheitseinrichtungen werden durch Schulungen, Bewusstseinsbildung, Information und Zugang zu Ressourcen gestärkt, um so langfristig den Gesundheitszustand der am meisten verwundbaren Bevölkerungsgruppen - schwangeren Frauen und Müttern, Aidskranken, psychisch Kranken und Flüchtlingen - zu verbessern. Dabei sollen die Zielgruppen jeweils in ihren Selbsthilfe-Kapazitäten im Bereich Gesundheit gestärkt werden. Zugleich sollen diese Maßnahmen als 'Good Practise' als Musterbeispiele dienen. Mit den folgenden 4 Projekten wird das Programm umgesetzt:

In Äthiopien, Provinz Bushulo, werden Aktivitäten zur Verbesserung der Gesundheit von Müttern und schwangeren Frauen durchgeführt, u.a. durch ein Vorsorgeprogramm für schwangere Frauen, Ermöglichung einer sicheren Entbindung im Bushulo Health Center und der Weiterbildung des dortigen Personals.

In Burkina Faso geht es um die Eindämmung von Aids, Malaria und Tuberkulose sowohl durch präventive Maßnahmen sowie durch die die Betreuung von bereits infizierten Personen in den Diözesen von Kaya, Dori, Ouahigouya, Bobo-Dioulasso und Ouagadougou.

Die Arbeit mit psychisch Kranken in der Dem.Rep. Kongo stellt ein Pilotprojekt dar und konzentriert sich auf die Ausbildung des medizinischen Personals bestehender Gesundheitszentren, Datenerhebung, Ausbildung der Angehörigen, die Betreuung schwerer Fälle in einem Krankenhaus für psychisch Kranke in der Provinzhauptstadt Lubumbashi.

Im Sudan ist ein Projekt für die Bevölkerung von 2 Dörfern im Süden Sudans, rund 7.000 Personen, vor allem rückkehrende Bürgerkriegsflüchtlinge, vorgesehen. Es umfasst den Bau und Betrieb von zwei kleinen Gesundheitszentren, Vorsorgeprogramm für schwangere Frauen, Ausbildung von traditionellen Hebammen und die Schulung von dörflichen Gesundheitskomitees.

Projektnummer 1980-01/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.