Rahmenprogramm HORIZONT3000 2016-2018 Ländliche Entwicklung & Stärkung Zivilgesellschaft



Projektträger: HORIZONT3000 - Österreichische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit Land: Bilateral unallocated Vertragssumme: € 7.700.000,00 Beginn: 01.01.2016 Ende: 31.12.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Projektziel:

Das Ziel des Rahmenprogrammes ist die nachweisliche Verbesserung der Lebensbedingungen sowie die Stärkung der Rechte benachteiligter Menschen in 7 afrikanischen Ländern und 3 Ländern Zentralamerikas.


Erwartete Ergebnisse


Erwartete Ergebnisse:

Für den Sektor "Ländliche Entwicklung" kann Ernährungssicherheit, Infrastruktur und Resilienz für benachteiligte Menschen in 3 zentralamerikanischen und 6 afrikanischen Ländern nachweislich verbessert werden. Für den Sektor "Menschenrechte" haben benachteiligte Menschen in 3 zentralamerikanischen und 5 afrikanischen Ländern verstärkt Möglichkeiten zur Ausübung ihrer BürgerInnen- und Menschenrechte. Besondere Berücksichtigung finden Frauen. Die Projektpartner von HORIZONT3000 und seiner Mitgliedsorganisationen sowie weitere Kooperationspartner in Europa haben ihre Leistungsfähigkeit durch Dienstleistungen des Programms in den Bereichen Wissensmanagement und Organisationsentwicklung messbar gesteigert.


Zielgruppe


Zielgruppe/Partner/Region:

Die Zielgruppen dieses Programmes umfassen die lokalen Projektpartner des Rahmenprogramms von HORIZONT3000 (45 Partnerorganisationen) sowie Individuen und Gruppen, die an Aktivitäten direkt teilnehmen oder Sachleistungen erhalten. Im Bereich Wissensmanagement sind es die Projektmitarbeiter/innen und Partner der Projekten des Personaleinsatzprogramms von HORIZONT3000 sowie von anderen HORIZONT3000 Projekten. Fachlich befasste Mitarbeiter/innen der Mitgliedsorganisationen von HORIZONT3000 und fachlich relevante Kooperationspartner, wie etwa Universitäten, Institute, NGOs in Österreich und Europa sowie die OEZA an sich zählen ebenfalls zu den Zielgruppen. Die Gesamtzahl aller direkt durch das Programm erreichten Zielgruppen umfasst rund 385.000 Personen. Zu den indirekt Begünstigten zählt die Bevölkerung, die in den jeweiligen Partnerländern von den lokalen Partnerorganisationen erreicht wird; darüber hinaus werden EZA-befasste Organisationen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen in Österreich und Europa, welche über das Wissensmanagement-Programm eingebunden sind, erreicht. Die Gesamtzahl der indirekt begünstigten Personen beträgt rund 2,6 Mio.


Maßnahmen


Maßnahmen:

Die Maßnahmen des Rahmenprogrammes umfassen Interventionen in den 10 Partnerländern Uganda, Kenia, Tansania, Äthiopien, Senegal, Mosambik, Südsudan, Nicaragua, Guatemala, El Salvador zu den Sektoren Ländliche Entwicklung (Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion und Vermarktung der Produkte, Fokus auf Nexus „Wasser, Energie und Ernährungssicherheit) und Stärkung der Zivilgesellschaft/Menschenrechte (Stärkung der Zielgruppen in anwaltschaftlicher Arbeit, z.B. zu Landrechtsfragen, Bekämpfung von Gewalt & Rechtsförderung). Der Fokus liegt auf Empowerment und Capacity Development der lokalen Partner und Zielgruppen, ergänzt durch Advocacy Maßnahmen mit relevanten AkteurInnen, wie etwa lokalen Behörden. Eine wichtige Programmkomponente stellt die überregionales Intervention "Know-How3000" dar. Erfahrungsaustausch, systematisches Wissensmanagement und Netzwerken verbessern die Qualität der Arbeit der lokalen Partner und erhöhen die Wirksamkeit der Programminterventionen für die Zielgruppen in den Partnerländern.


Hintergrundinformation


Vorgängerprojekt ist das Rahmenprogramm 2013-2015. HORIZONT3000 konzentriert sich auf benachteiligte Menschen in ländlichen Regionen mit erschwerten Entwicklungsmöglichkeiten/Zugang zu Know-How. Die lokalen Partnerorganisationen sind in den Projektregionen seit Jahren verankert und haben Bedürfnisse und Risken analysiert.


Der OEZA Kofinanzierungsanteil beträgt 58,89 Prozent der Gesamtsumme.

Projektnummer 1980-00/2016
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 300.000,00
Modalität Project-type interventions
Marker Demokratie 1, Armut 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.