Rahmenprogramm ICEP 2007-2008



Projektträger: ICEP Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 600.000,00 Beginn: 01.01.2007 Ende: 31.12.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm 2007-2008 von ICEP hat die Ausbildung in technischem und unternehmerischem Know-how in 5 ausgewählten ländlichen Regionen Kenia, Guatemala und Nicaragua zum Inhalt. Vor allem durch die Entwicklung alternativer Einkommensmöglichkeiten sollen Menschen in den Regionen unterstützt werden, ein höheres Einkommen zu erzielen.

Vier der fünf Sub-Projekte wurden bereits 2006 als Teil des Rahmenprogramms begonnen und sollen in den Jahren 2007 und 2008 weitergeführt und abgeschlossen werden:

1) In Kenia - Einkommenschancen für Frauen auf dem Land: Das Projekt richtet sich in erster Linie an Frauen aus ländlichen Gebieten, denen in ihren jeweiligen Gemeinden unternehmerisches Know-how vermittelt wird, um sie dabei zu unterstützen, ein Kleinunternehmen aufzubauen.

2) In Kenia - Ausbildung und Mikrokredite für Frauengruppen: einerseits soll die Ausbildungs- und Mikrofinanztätigkeit des Job Creation Programmes von Imani ausgeweitet und anderseits die Erfahrungen von Imani auf ländliche Regionen übertragen werden.

3) In Nicaragua - Unternehmerische Ausbildung für Agrarkooperativen: Das Projekt zielt darauf ab, den Arbeitsansatz des Projektpartners Cenade zu verbessern und auszuweiten. Die Ausbildung für Kleinbauern soll zukünftig neben der Weitergabe von technischem Know-how auch eine unternehmerische Ausbildungskomponente beinhalten.

4) In Guatemala - Ausweitung des Outreach-Programms von Las Gravileas: Das Projekt soll zwei zusätzliche mobile Ausbildungszentren bereitstellen. Gleichzeitig sollen die Frauen durch die Bereitstellung eines minimalen Fonds für Start-up tools die Chance erhalten, unternehmerisch aktiv zu werden.

5) In Guatemala - Ausbildung für Berufe im Fremdenverkehr: Im Rahmen dieses Folgeprojekts soll die Ausbildungskapazität des Zentrums ausgeweitet und die Ausbildung weiter professionalisiert werden. Im Rahmen des Vorgängerprojekts wurde ein Ausbildungsprogramm für Jugendliche im Tourismusgewerbe aufgebaut.

Projektnummer 1980-09/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.