Rahmenprogramm SOS-Kinderdorf 2007-2009



Projektträger: SOS-Kinderdorf Land: Bilateral unallocated Vertragssumme: € 750.000,00 Beginn: 01.03.2007 Ende: 28.02.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm von SOS-Kinderdorf Österreich umfasst zwei Familienstärkungsprogramme, in Äthiopien (Awassa und Bahir Dar) und Simbabwe (Bindura und Bulawayo). Damit soll einem Verlassen und Vernachlässigen von besonders benachteiligten Kindern entgegen gewirkt werden und die Einhaltung ihrer Grundrechte gewährleistet werden. Gemeinsam mit Regierungen, lokalen Behörden, Schulen, Freiwilligen, anderen Partnern und NRO werden durch die Projekte nachhaltige Strukturen geschafffen, die es ermöglichen, die Kapazitäten von Familien auszubauen und ihre Fähigkeiten zu stärken, die Bedürfnisse ihrer Kinder zu erkennen und diesen gerecht zu werden. Individuelle Familienentwicklungspläne werden gemeinsam mit den Begünstigten ausgearbeitet und verschiedene, maßgeschneiderte Projektaktivitäten gesetzt. Mit Gemeinde- und Familienstärkungsprogrammen wie diesen setzt SOS-Kinderdorf seit 2002 weltweit koordinierte, präventive Maßnahmen gegen das Verlassen und Vernachlässigen von Kindern.


Mit Hilfe des Rahmenprogrammes startet SOS-Kinderdorf Äthiopien mit den ersten Präventivprogrammen für bis zu 1.000 vernachlässigte Kinder und deren Familien in den Städten Awassa und Bahir Dar. Zugleich kann die Organisation auf die Erfahrungen ihrer Schwesterorganisation SOS-Kinderdorf Simbabwe zurückgreifen.


In Simbabwe werden zwei bestehende Familienstärkungsprogramme auf benachbarte Gemeinden für weitere 1.000 begünstigte Familien ausgeweitet (in den Städten Bindura und Bulawayo).


Mit dem Rahmenprogramm in Äthiopien und Simbabwe wird ein Instrument zur Evaluierung der noch sehr "jungen" Konzepte der Familienstärkung von SOS-Kinderdorf erarbeitet, um die Präventivprogramme qualitativ weiterzuentwickeln und zu verbessern. Falls es aufgrund der Evaluierung erkennbar ist, die Programme zeitlich zu verlängern, um deren Nachhaltigkeit zu garantieren, wird SOS-Kinderdorf Österreich diese Unterstützung zusagen.


Schlagwort: Kinder

Projektnummer 1980-07/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.