Regionaler Erfahrungsaustausch und institutionelle Vernetzung zu Landfragen im Südlichen Afrika



Projektträger: Institute for Poverty, Land and Agrarian Studies Land: South of Sahara, regional/multi-country Vertragssumme: € 298.700,00 Beginn: 01.07.2007 Ende: 30.06.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die OEZA konzentriert sich im Südlichen Afrika auf gute Regierungsführung, Menschenrechte und Infrastruktur mit dem speziellen Querschnittsthema HIV/AIDS. Die strategische Zielsetzung der OEZA ist es einen Beitrag zur Armutsminderung zu leisten.


Die Frage der Landnutzung / Ressourcenverfügbarkeit ein latent zentrales Thema in praktisch allen OEZA Regionen, insbesondere aber im Südlichen Afrika. Ein Großteil der Bevölkerung im Südlichen Afrika ist nach wie vor vom Zugang zu Informationen oder Ressourcen, wie Landnutzung, ausgeschlossen und somit in ihrem Potential einer nachhaltigen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung eingeschränkt. Die Lösung der Landfragen ist somit unabdingbar für eine nachhaltige Armutsminderung im Südlichen Afrika als auch ein wesentlicher Aspekt in Demokratieförderung. So auch im RIPS der SADC festgeschrieben.


Die Zielsetzung des Projektes ist Aufarbeitung, Dokumentation und Verbreiterung von Erfahrungen und daraus abgeleiteten lessons learnt zu dezentralen Landfragen im Südlichen Afrika.


Der Projektpartner, das Programme for Land and Agrarian Studies (PLAAS) der University of Western Cape, ist bereits im Bereich der Aufarbeitung von Erfahrungen, Ausbildung, Politikentwicklung und Lobbying in Bezug auf Land- und Agrarreform, Dezentralisierung und nachhaltiges Management von natürlichen Ressourcen tätig. Die Zielgruppe sind regionale Organisationen, wie die SADC, staatliche Entscheidungsträger und staatliche und nichtstaatliche Umsetzungsstrukturen im Südlichen Afrika.


Die geplanten Aktivitäten umfassen auf regionaler Ebene Erfahrungen und davon abgeleitet gute Beispiele zu Lösung der Land- und Agrarreform aufzuarbeiten, entsprechend zu dokumentieren und zu publizieren. Durch regionale Workshops werden diese dann regional verbreitert. Ebenso sollen Empfehlungen für Entscheidungsträgern in Politikfragen formuliert werden und dadurch eine gut fundierte Politikdiskussion zu fördern.

Projektnummer 2512-00/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.