Round Table: Menschenrechtsprokuratorinnen und Ombudsleute in Lateinamerika und Europa



Projektträger: Österreichisches Lateinamerika-Institut Land: North & Central America, regional/multi-country Fördersumme: € 35.150,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 30.09.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das vorliegende Projekt ist inhaltlich wie organisatorisch ein integraler Bestandteil des EZA-Projektes 2265-00/2004 mit dem Titel "Regionale Integration, interkontinentale Kooperation EU-Lateinamerika und die Frage von Armut, Entwicklung und Demokratie".


Im Mittelpunkt des Projektes steht die Abhaltung eines Round Table von Menschenrechtsprokuratoren und Ombudsleuten aus Lateinamerika und Europa, der im Rahmen der Abschlusskonferenz von REAL 2006 vom 24. bis 26. April 2006 in Wien stattfinden wird.


Der EU-LAC Gipfel von Wien im Mai 2006 wird als ein hervorragender Anlass dafür gesehen, dass sich Volksanwälte, Ombudsleute und MenschenrechtsprokuratorInnen sowie Vertreter von Menschenrechtsorganisationen treffen, um einen generellen Erfahrungsaustausch über die Kontinente hinweg zu pflegen und eine Bestandsaufnahme bestehender Vernetzungen vorzunehmen. Der Round Table zielt auf einen generellen Austausch von Informationen über die aktuelle Arbeit der entsprechenden Prokuratoren und die (faktische und rechtliche) Lage in ihren Ländern und über bestehende Netzwerke ab. Schwerpunktthemen sind Minderheitenschutz, Indigene Völker, Armut und Gender.


Ziel ist eine verstärkte, auch formalisierte Vernetzung zur Stärkung der Akteure im Bereich der Menschenrechts- und Friedenserziehung.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Volksanwaltschaft (Dr. Peter Kostelka) und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert und öffentlich zugänglich.

Projektnummer 2427-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.