Schulbildung für Flüchtlings- und Migrantenkinder



Projektträger: Österreichische Caritaszentrale Land: Lebanon Vertragssumme: € 42.927,00 Beginn: 01.12.2005 Ende: 30.06.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Durch das Projekt Schulbildung für Flüchtlings- und Migrantenkinder im Libanon sollen pro Schuljahr 40 Kinder Basisqualifikationen wie Sprache, Lesen, Schreiben, Rechnen erwerben. Um vorzeitige Schulabbrüche zu minimieren unterstützt eine Sozialarbeiterin bei Bedarf Schüler und Eltern. Ein umfassendes Angebot an außerschulischen Aktivitäten fördert die Entwicklung der Kinder und hilft ihnen, sich in ihrer neuen Heimat zu integrieren. Das Projekt wird in Beirut durchgeführt und zwar im Zeitraum von Dezember 2005 bis Juni 2008.

Resultate


1) Im Laufe eines Schuljahres verbessern 40 Kinder verschiedener Altersstufen und mit unterschiedlichen Vorkenntnissen ihre Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse sowie ihrer Sprachkenntnisse.

2) Durch begleitende Maßnahmen wie Sozialbetreuung und Schulbus wird die Zahl der Schulabbrüche ( Drop outs) reduziert und der Lernfortschritt der Kinder positiv unterstützt.

3) Die Ernährungslage der SchülerInnen verbessert sich durch die Möglichkeit, täglich ein warmes Mittagessen einnehmen zu können.

4) Die Entwicklung der Kinder und ihre Integration in die Gesellschaft wird durch außerschulische Aktivitäten gefördert.



Über die Aktivitäten des Projekts wird in den einschlägigen Publikationen der Caritas berichtet. Es ist geplant, öffentliche Repräsentanten in das Projekt einzuladen. Die Caritas Salzburg organisiert immer wieder Solidaritätsreisen in den Nahen Osten. Das Projekt wird im Rahmen einer dieser Reisen besucht.

Projektnummer 2319-08/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Grundbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.