Schulische Inklusion von Kindern mit Behinderung



Projektträger: LICHT FÜR DIE WELT - Christoffel Entwicklungszusammenarbeit Land: Bosnia and Herzegovina Vertragssumme: € 73.000,00 Beginn: 01.01.2009 Ende: 31.12.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt von Licht für die Welt in Bosnien Herzegowina zielt darauf ab in 10 Gemeinden und deren Volksschulen den Zugang von Kindern mit Behinderungen zu diesen Schulen zu verbessern und die lokalen Gemeinschaften langfristig zu stärken und zu vernetzen, um Barrieren für eine derartige Inklusion selbstständig, partizipativ unter aktiver Einbindung von Menschen mit Behinderung gemeinsam zu identifizieren, diese gegenüber von Entscheidungsträgern aufzuzeigen und zusammen zu lösen. Durch drei aufeinanderfolgende Aufrufe zur Einreichung von Mikro-Förderungs-Projekten zur Beseitigung oder Adressierung von bestehenden Barrieren werden die verschiedenen Stakeholder aktiviert, zusammengebracht und lernen aus den praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung dieser gemeinsamen Projekte. Der lokale Partner MOZAIK unterstützt die Gemeinden dabei durch erfahrene Experten und Facilitators und in mehreren Trainings werden der Gemeinschaft notwendige Fähigkeiten und Wissen vermittelt.

Bildung ist ein Grundstein speziell für Menschen mit Behinderungen, um ein selbstbestimmtes, relativ unabhängiges Leben innerhalb der Gesellschaft zu leben. Für die gesellschaftliche Inklusion ist dabei speziell die inklusive Bildung von Kindern mit Behinderung in Regelschulen zielführend und in westlichen Kulturen anerkannter Standard. In Bosnien und Herzegowina findet trotz Gesetzgebung aus 2003, die die schulische Inklusion von Kindern mit Behinderung vorsieht, diese noch kaum statt und es existieren weiterhin große Barrieren für eine effektive schulische Inklusion von Kindern mit Behinderung. Gründe dafür sind vor allem mangelndes staatliches Engagement und eine diskriminierende öffentliche Meinung.

Projektnummer 8108-08/2008
Mittelherkunft OEZA
Sektor Grundbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.