Schulkinder - die Landwirte der Zukunft (Farmers of the Future - FoFi)



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe Land: Rwanda Fördersumme: € 100.000,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 30.06.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Initiative "Schulkinder - Die Landwirte der Zukunft" (Farmers of the Future, FOFI) strebt einen innovativen Ansatz an, um Umweltschutz in einem Land zu fördern, in dem nur sehr wenig auf dem Gebiet des nachhaltigen Managements natürlicher Ressourcen (Natural Resource Management, NRM) getan wird. In allen Provinzen des Landes sind sichtbare Zeichen von Umweltzerstörung zu erkennen, und die Bevölkerungsdichte ist die höchste des gesamten afrikanischen Kontinents. Die Umwelt - und jene die existentiell von ihr abhängen - sind gefährdet, doch Initiativen diesem Trend entgegenzuwirken wird bisher keine hohe Priorität beigemessen.

Das Oberziel des vorgestellten Projekts ist es, die Existenzsicherung von mindestens 13.500 ländlichen Haushalten (67.500 Individuen) in 9 Pilotbezirken dreier Provinzen nachhaltig zu verbessern.

Spezifisch wird angestrebt, dass 19.000 Schüler/innen, deren Eltern und umliegende Gemeinden von 27 Pilotschulen nachhaltiges NRM und ländliche gewerbliche Entwicklung (Rural Enterprise Development, RED) erlernen und deren Methoden anwenden.

Die Zielgruppen umfassen demnach Schulkinder (Grundschule), Schulabsolvent/innen und lokale Gemeinden, die jede für sich eine spezifische Rolle im Gesamtkonzept spielen.

Die wesentlichen Aktivitäten umfassen den Aufbau von Partnerschaften, die Überarbeitung, Adaptierung und Umsetzung von verbesserten Schullehrplänen, die Identifizierung und Ausstattung von Pilotschulen, und die Begleitung des Prozesses hin zu anhaltenden, institutionalisierten Ergebnissen in NRM und RED.

Projektnummer 2325-02/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Umweltschutz allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.