Securing Peace in Burundi and Uganda



Projektträger: International Crisis Group Land: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 150.000,00 Beginn: 01.01.2004 Ende: 31.12.2004

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem Vorhaben unterstützt die International Crisis Group (ICG) Konfliktlösung und Frieden sichernde Maßnahmen in Burundi und Uganda. Ziel des Projektes ist, den lokalen Parteien, regionalen Regierungsführern und internationalen policy makers eine unabhängige Analyse der Konfliktrisiken zur Verfügung zu stellen und Wege aufzuzeigen, wie man diese Hindernisse am besten überwinden und Bedingungen für einen dauerhaften Frieden schaffen kann. ICG kombiniert dabei Vor-Ort-Recherchen mit detaillierten Politik-Analysen sowie weitreichender Advocacy.


Im Projekt vorgesehen sind u.a. eine genaue Untersuchung des Konflikts in Nord-Uganda, der Hintergründe und Schlüsselfaktoren einschließlich der externen Einflüsse; für Burundi ein Bericht über die Rückführung und Wiederansiedlung der Flüchtlinge und intern vertriebenen Personen sowie bestehender Unzulänglichkeiten, eine Untersuchung der Herausforderungen für das burundische Justizsystem und der Hindernisse bezüglich einer Rechtsstaatlichkeit und die Beobachtung der Waffenstillstandsverhandlungen.


Das Vorhaben ist Teil eines weitreichenderen regionalen Projektes von ICG, das Regierungen und internationalen Organisationen dabei helfen soll, Gefährdungen des Friedens und der Sicherheit in Zentralafrika zu identifizieren, zu verstehen und darauf reagieren zu können. Die Förderung wird im Rahmen dieses regionalen Kontextes gemacht und dient in erster Linie dazu, die im Projektdokument genauer beschriebenen Initiativen mit Burundi- bzw. Uganda- Bezug zu unterstützen.

Projektnummer 2235-00/2004
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.