Securing Peace in Burundi, Rwanda and Uganda - Contribution to ICG's Great Lakes Project



Projektträger: International Crisis Group Land: South of Sahara, regional/multi-country Vertragssumme: € 225.000,00 Beginn: 01.01.2005 Ende: 30.06.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem vorliegenden Vorhaben unterstützt die International Crisis Group (ICG) Konfliktlösung und Frieden sichernde Massnahmen in Burundi, Ruanda und Uganda. Ziel des Projektes ist es, den lokalen Parteien, regionalen Regierungsführern und internationalen policy makers eine unabhängige Analyse der Konfliktrisiken zur Verfügung zu stellen, und Wege aufzuzeigen, wie man diese Hindernisse am besten überwinden und Bedingungen für einen dauerhaften Frieden schaffen kann. ICG kombiniert dabei vor-Ort Recherchen mit detaillierten Politik Analysen sowie weitreichender Advocacy.

Im Projekt vorgesehen sind für Uganda weitere Analysen des Konflikts im Norden, der innenpolitische Situation und besonders der Wahlen 2006, für Burundi Analysen der Sicherheitslage, inklusive der Bedeutung der Wahlen 2005, und andere Aspekte der Transformation des Landes (Flüchtlingsrückkehr, Reformen des Sicherheitsapperates, Aufbau eines effektiven Justizystems) sowie Untersuchungen der Auswirkungen durch die Flüchtlingsrückkehr auf die Stabilität Ruandas. Außerdem soll in einer eigenen Studie die Rolle und Teilnahme von Frauen in Konfliktprävention und Friedenssicherung überprüft werden.

Mehr als 54.000 Personen (Regierungsmitglieder, führende Beamte, diplomatische Vertreter etc.) erhalten regelmäßig die publizierten Analysen direkt. Zusätzlich werden in Seminaren und Informationsgesprächen die Ergebnisse und Empfehlungen den Entscheidungsträgern mitgeteilt und durch gezielte Initiativen das Medien-interesse geweckt.

Das Vorhaben ist Teil eines weitreichenderen regionalen Projektes von ICG, das Regierungen und internationalen Organisationen dabei helfen soll, Gefährdungen des Friedens und der Sicherheit in der Region der Großen Seen zu identifizieren, zu verstehen und darauf reagieren zu können. Die Förderung wird im Rahmen dieses regionalen Kontextes gemacht, Österreich leistet in erster Linie einen Beitrag zu den im Projektdokument genauer beschriebenen Initiativen mit Burundi-, Ruanda-

Projektnummer 2235-00/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.