Securing Peace in Burundi, Uganda and Rwanda



Projektträger: International Crisis Group Land: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 300.000,00 Beginn: 01.07.2006 Ende: 30.06.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem vorliegenden Vorhaben unterstützt die International Crisis Group (ICG) Konfliktlösung und Frieden sichernde Maßnahmen in Uganda, Burundi und zu einem kleineren Teil in Ruanda.

Das Vorhaben ist Teil eines regionalen Projektes von ICG, das Regierungen und internationalen Organisationen dabei helfen soll, Gefährdungen des Friedens und der Sicherheit in der Region der Großen Seen zu identifizieren, zu verstehen und darauf reagieren zu können. ICG erstellt dazu Analyse der Konfliktrisiken, in denen auch Wege aufgezeigt werden, wie man diese Hindernisse am besten überwinden und Bedingungen für einen dauerhaften Frieden schaffen kann, und kombiniert dabei vor-Ort Recherchen mit detaillierten Politik-Analysen sowie weit reichender Advocacy. Die Förderung wird im Rahmen dieses regionalen Kontextes gemacht.

Österreich leistet einen Beitrag zu weiteren Analysen des Konflikts im Norden Ugandas (mögliche Hindernisse für einen Friedensprozess, insbesondere Fragen von Versöhnung versus gerichtlicher Verfolgung, aber auch im Zusammenhang mit der Rückkehr der intern Vertriebenen) und Aspekten der Transformation in Burundi (Flüchtlingsrückkehr, Aufbau eines effektiven Justizsystems, Reform des Landrechts, Entlassung von Gefangenen) sowie Untersuchungen der Auswirkungen durch die Flüchtlingsrückkehr auf die Stabilität Ruandas. Besonders beachtet werden die Auswirkungen von Konflikten auf Frauen und Mädchen aber auch deren Rolle und Teilnahme in Konfliktprävention und Friedenssicherung.

Mehr als 70.000 Personen (Regierungsmitglieder, führende Beamte, diplomatische Vertreter und ExpertInnen) erhalten regelmäßig die publizierten Analysen direkt. Zusätzlich werden in Seminaren und Informationsgesprächen die Ergebnisse und Empfehlungen den EntscheidungsträgerInnen mitgeteilt und durch gezielte Initiativen das Medieninteresse geweckt.

Projektnummer 2235-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.