Selbsthilfe und Sozialzentrum



Projektträger: SOS-Kinderdorf Land: Togo Vertragssumme: € 10.000,00 Beginn: 01.03.2004 Ende: 31.12.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Zielgruppe/n:

# Geschiedene oder verheiratete Frauen, denen es nicht möglich ist, ihre Familie zu ernähren oder genug zum Familieneinkommen beizutragen

# Minderjährige Schwangere, Mädchen zwischen 13 und 17 Jahren, die aus Naivität, Missbrauch aufgrund beruflicher Abhängigkeitsverhältnisse etc. schwanger werden

# Arbeitslose Jugendliche (Mädchen und Burschen), mit oder ohne abgeschlossener Ausbildung, ohne berufliche Perspektive


Ziele des Projekts:

# Die Begünstigten sollen ein höheres Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl bekommen und dazu befähigt werden, ihre Rechte und Pflichten als Ehepartner/in, Mutter, minderjährige Schwangere, Kleinunternehmer/in oder Angestellte/r zu kennen und sie zu leben.

# Die Stärkung der Begünstigten (besonders der Frauen) soll mittelfristig zu einer Steigerung des Einkommens führen und den Lebensstandard der Frauen und Jugendlichen stark verbessern. Durch das Kennenlernen und die Stärkung der eigenen Fähigkeiten, durch gezielte Schulung in den Bereichen Pädagogik, Recht und Medizin.

# Durch Beratung und finanzielle Unterstützung in Form von Kleinkrediten soll die Selbsthilfekapazität der Frauen und der Jugendlichen verbessert und Kleinunternehmertum initiiert werden (aufgrund der schlechten Wirtschaftslage sind kaum Jobs am freien Markt zu finden).


Geplante Maßnahmen:

# Bau und Einrichtung eines Selbsthilfe- und Sozialzentrums

# Personalauswahl und Personalausbildung (finanziert über Sozialzentrum, 5 Frauen, 3 Männer)

# Schulungen und Beratungen - die Bildungsangebote sind auf Frauen und Jugendliche abgestimmt und zielen darauf ab, sie auf Grund mangelnder Chancen auf dem Arbeitsmarkt selbständig zu machen

# Beratung zur Planung und Umsetzung der einkommenschaffenden Maßnahmen (Vergabe von Kleinkrediten)

Projektnummer 2319-03/2004
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.