Sensibilisierungs- und Begegnungsreise für entwicklungspolitische Multiplikatorinnen nach Nordostindien



Projektträger: Katholisches Frauenwerk in Österreich Land: Austria Vertragssumme: € 10.000,00 Beginn: 01.04.2009 Ende: 31.03.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfb) ist die älteste entwicklungspolitische Initiative Österreichs für frauenspezifische EZA. Neben der Projektarbeit in Ländern des Südens nimmt die entwicklungspolitische Bildungsarbeit einen zentralen Stellenwert ein. Diese wird österreichweit v.a. von ehrenamtlichen Multiplikatorinnen geleistet. Die kfb organisiert ca. alle 4 Jahre eine Sensibilisierungsreise für entwicklungspolitische Multiplikatorinnen.

2009 wird eine solche Reise nach Nordostindien durchgeführt. Ziele sind Begegnung und Austausch zwischen Frauen aus Österreich und Nordostindien, die von der Idee des gegenseitigen Lernens getragen ist, Bewusstmachung entwicklungspolitischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge, Hinterfragen bestehender Strukturen und Lebensweisen, Sensibilisierung für die Notwendigkeit einer frauenspezifischen EZA, Motivation für langfristige entwicklungspolitische Arbeit in Österreich.

Ziel- und Dialoggruppen des Projekts sind entwicklungspolitische Multiplikatorinnen, ProjektpartnerInnen und andere zivilgesellschaftliche AkteurInnen in Nordostindien sowie die entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit in Österreich.

Die Projektaktivitäten umfassen eine 18-tägige Reise von 10 ehrenamtlichen Multiplikatorinnen zu Projekten der kfb in Nordostindien, Begegnung und Austausch mit den Projektpartnerinnen, Einführung und Abschlussreflexion mit den Projektpartnerinnen vor Ort, 2 Vorbereitungsseminare u. 1 Nachbereitungsseminar, die methodische Aufbereitung der Ergebnisse im Rahmen eines Multiplikatorinnenseminars, Ausarbeitung von Bildungsmaterialien u. einer Fotoausstellung.

Die Teilnehmerinnen sind nach der Reise als Referentinnen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit der kfb aktiv. Die Bildungs- und Kommunikationsmaßnahmen in Österreich sind ein wesentlicher Teil des Projekts.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 23.187,63 in der Höhe von

EUR 10.000,00 (43,13%) gefördert

Projektnummer 2397-23/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.