Servicestelle "kulturen in bewegung" (KP)



Projektträger: Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit Land: Austria Fördersumme: € 268.605,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 31.12.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das VIDC, als Träger der Servicestelle "kulturen in bewegung", hat im Jahr 2005 seine bisherige über 10jährige Tätigkeit als Drehscheibe und Kompetenzzentrum für Kunst und Kultur aus Asien/Orient, Afrika und Lateinamerika/Karibik und als Anlaufstelle für Kulturschaffende aus dem Süden reflektiert und unternimmt im Jahr 2006 einen Relaunch. Die Servicestelle verfolgte bislang vor allem das Ziel, künstlerische Produktionen aus Entwicklungsländern verstärkt im heimischen Unterhaltungs-, Kunst- und Kulturbetrieb einzusetzen. "kulturen in bewegung" sah sich als Bindeglied zwischen der (freien) Kunst- und Kulturszene, MigrantInnen sowie dem entwicklungspolitischen Sektor.

Durch das Projekt werden im besonderen die folgenden Tätigkeiten gefördert:

Beratung und Vermittlung, Organisation und Management (Vermittlungen von KünstlerInnen, Beratungen, Kulturmanagement, Workshop-Angebote, Informationsvermittlung und Hilfestellungen bei Projekten). Für etablierte KünstlerInnen werden nur noch Kontakte hergestellt.

Projektentwicklungen und Netzwerkarbeit, Diskurs zu Kultur und Entwicklung (Programm- und Projektentwicklungen mit nationalen und internationalen PartnerInnen, Fortführung der Diskussion zu "Kunst, Kultur & Entwicklung", Gestaltung von Netzwerken auf österreichischer - und v.a. auf europäischer - Ebene, Unterstützung von Ensembles aus dem Süden sowie die Förderung von Süd-Süd-Austausch)

Dokumentation und Information (Aufbau einer Datenbank, Betreuung Website, Infofolder "echo", JournalistInnen-Betreuung, Anfragenbeantwortung)

Die grundsätzlichen Zielsetzungen und die Dialoggruppen bleiben dabei unverändert. Zu letzteren zählen weiterhin das Kulturpublikum, Kinder und Jugendliche, entwicklungspolitisch Interessierte sowie die Öffentlichkeit über die Medien. Einen besonderen Schwerpunkt 2006 bildet die koordinierende Mitwirkung am Projekt Onda Latina.

Das Projekt wird für bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 298.450,- in der Höhe von

EUR 268.605,- (90,00 %) gefördert.

Projektnummer 2399-01/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.