SKOMRAHI 2006



Projektträger: World University Service-Österreichisches Komitee Land: Europe, regional/multi-country Vertragssumme: € 60.276,00 Beginn: 01.11.2005 Ende: 31.05.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit ggst. Projekt soll im Rahmen des Stabilitätspaktes das einwöchige Theaterfestival SKOMRAHI in Skopje im März 2006 mit Teilnehmern aus 12 Staaten der Region und aus Österreich gefördert werden. Österreich ist seit 2002 der Hauptsponsor dieses herausragenden kulturpolitischen Großereignisses und trägt knapp die Hälfte der Kosten.

Inhalt des ggst. Projektes ist eine Fortführung der grenzüberschreitenden Kooperation zwischen den Theaterfakultäten und Akademien Mittel- und Südosteuropas auf dem Gebiet der Dramaturgie mit öffentlichen Aufführungen der Theaterschulgruppen in der jeweiligen Landessprache, Vorlesungen, Workshops und Filmvorführungen aus den Teilnahmestaaten. Die regional übergreifenden Kontakte, Vernetzungen und Kooperationen, die sich durch dieses Projekt entwickeln lassen, sind friedenspolitisch nicht zu unterschätzen. Hochinteressant auch die Vernetzung mit österreichischen Theaterschulen, wobei dieses Mal die Universität Graz sowie die Schauspielschule Kraus mit Theateraufführungen als auch Vortragungen aktiv teilnehmen werden. Institutionelle Partnerschaften zwischen Österreich und Mazedonien sollten dadurch nachhaltig gefördert werden. Die Faculty for Dramatic Art in Skopje war die einzige Institution, welche ab 1991 konsequent dreisprachig unterrichtet hat (mazedonisch, albanisch, türkisch), und dadurch im übrigen oft politischen Ärger hatte. Wären sämtliche Institutionen des Landes ähnlich tolerant gewesen, wäre es vielleicht nie zu den bürgerkriegsähnlichen Unruhen des Jahres 2001 gekommen.

Die Veranstaltung findet 2006 zum bereits 15. Mal statt. Das Ereignis 2006 wird aus Mitteln des maz. Kulturministerium, des maz. Bildungsministeriums sowie des Open Society Institute mitfinanziert werden.

Projektnummer 7989-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.