Social Medical Rehablilitation Programme, Afghanistan



Projektträger: Österreichische Caritaszentrale Land: Pakistan Fördersumme: € 73.000,00 Beginn: 01.01.2003 Ende: 31.12.2005

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Gesamtzahl afghanischer Flüchtlinge, die zur Zeit (August 2002) in Karatschi leben, wird vom UNHCR auf 400.000 geschätzt. Darunter gibt es Hunderte soziale und medizinische Härtefälle. Das verbreitetste sozioökonomische Problem ist Verschuldung. Für viele kranke und behinderte Flüchtlinge gibt es in Afghanistan zur Zeit keine Möglichkeit der Behandlung, Rehabilitation oder Betreuung. Die Identifikation der PatientInnen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem UNHCR-Büro in Karatschi.


Zielgruppe des Programms sind jene in Karatschi lebenden afghanischen Flüchtlingsfamilien,

die gerne nach Afghanistan zurückkehren würden, jedoch auf Grund sozialer oder medizinischer Probleme nicht dazu in der Lage sind.


Ziele des Projekts:

# Oberziel (Projektzweck): 500 in Karatschi lebende afghanische Flüchtlinge, die aus sozialen oder medizinischen Gründen nicht nach Afghanistan zurückkehren können, sind rehabilitiert und repatriiert.


# Ziele (erwartete Resultate): 332 kranke, verletzte oder behinderte Flüchtlinge sind medizinisch behandelt; 168 verschuldete Flüchtlinge sind durch Entschuldung rehabilitiert; 50 soziale Härtefälle werden im Flüchtlingsheim von M.D.P. untergebracht, mit Nahrungsmitteln versorgt und gepflegt,

50 Familien in den Flüchtlingsgemeinden werden monatlich mit Nahrungsmitteln versorgt.


Geplante Maßnahmen:

# Registrierung von sozial-medizinischen Notfällen und Entwicklung von Rehabilitationsplänen, Besuche und sozialarbeiterische Betreuung in den Flüchtlingsgemeinden; neue Fälle werden bis Juli 2003 registriert und aufgenommen.

Projektnummer 2319-05/2002
Mittelherkunft OEZA
Sektor Humanitäre Hilfe: Sofortmaßnahmen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.