Sommeruniversitäten SOE



Projektträger: Wirtschaftsuniversität Wien Land: Europe, regional/multi-country Fördersumme: € 594.000,00 Beginn: 20.05.2006 Ende: 30.09.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


In der universitären Landschaft Europas und im Besonderen Ost- und Südosteuropas besteht zunehmender Bedarf nach Internationalisierung der akademischen Lehre und Forschung. Südosteuropäische Universitäten haben hier Aufholbedarf, um als Partner für internationale Projekte, Studierende und Forscher attraktiv zu sein.

Ziel des Projekts "Netzwerk Internationale Sommeruniversitäten in Südosteuropa" ist es, Studierende und Lehrende zusammenzubringen, um in einer internationalen und interkulturellen Atmosphäre zu lehren und zu studieren. Das Konzept sieht eine jährlich stattfindende Internationale Summeruniversität (ISU) in den Jahren 2006 bis 2009 für jeweils drei Wochen - abwechselnd - in Montenegro, Bosnien und der Herzegowina, Albanien bzw. im Kosovo vor. ISUs verstehen sich dabei auch als "Vehikel", um nachhaltige universitäre Netzwerke und Partnerschaften zu knüpfen, Erfahrungen in gemeinsamer Projektarbeit zu sammeln und in weiterer Folge einen regulären und regelmäßigen Studierenden- und Hochschullehrendenaustausch zwischen den Partnern zu etablieren.

Im Rahmen des Projekts "Netzwerk Internationale Sommeruniversitäten in Südosteuropa" übernimmt die Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) die Organisation und Koordination des Vorhabens und lädt Wirtschaftsfakultäten der Universitäten im Raum Südosteuropa zur Kooperation ein und erstellt mit den Verantwortlichen der Partneruniversitäten das Lehrprogramm (geplant: "European Integration" mit den Modulen "Cross-Cultural Management", "Macroeconomics and Law of European Integration", "International Trade and Business", "International Marketing und Management" sowie "Business Ethics" und Sprachkurse; vgl. A 13.2: Lehrprogramm ) im Ausmaß von 7 ECTS-credits.

Der inhaltliche Grundgedanke liegt auf Konfliktprävention und Versöhnung sowie auf der Entwicklung eines gegenseitigen Verständnisses der jeweiligen Kultur, sowie der Internationalisierung der beteiligten akademischen Institutionen.

Projektnummer 8156-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Hochschulausbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.