South Western Towns Water and Sanitation Phase 3 - ACP-EU Ergänzungsfinanzierung



Projektträger: Ministry of Water and Environment Land: Uganda Vertragssumme: € 7.000.000,00 Beginn: 01.07.2006 Ende: 30.06.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das South Western Towns Water and Sanitation Project/SWTWS wird bereits seit 1996 von der OEZA finanziert. Der ugandischen Partner, Directorate for Water Development, reichte das Fortsetzungsprojekt South Western Towns Water and Sanitation Project / SWTWS - Phase 3 bei der EU-Wasserfazilität ein und erhielt den Zuschlag.

Bisher wurden in 50 Kleinstädten im Südwesten Ugandas (den Distrikten Rukungiri, Kanungu, Kabale, Ntungamo, Mbarara und Busheni) Wasserversorgung und Maßnahmen der Siedlungshygiene finanziert. In der Phase 3 wird das Projekt auf 12 Distrikte ausgedehnt werden und weitere 74 ländliche Zentren erreichen. Neben Mobilisierung der Bevölkerung, Bewusstseinsbildung, Planung und Bau der Wasserversorgung und Einrichtungen der Siedlungshygiene mit gleichzeitigem Aufbau selbsttragender lokaler Betriebs- und Wartungsstrukturen, Einschulung und Ausbildung der mit der Wartung betrauten lokalen Personen und des lokalen Water and Sanitation Boards wird zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Ausbau eines regionalen Dachverbands der Kleinwasserversorger unterstützt. Sowohl die Gender-Dimension als auch die Berücksichtigung von Umweltfragen wird besonderes beachtet.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei EURO 17,5 Millionen, 50 % trägt die EU bei, 10% sind Eigenmittel des ugandischen Staats. Die Abwicklung erfolgt über den Joint Partnership Fund als abgegrenzte Komponente im Wasser-SWAp.

Projektnummer 1709-00/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.