Sozial/EZA-Praktika für Studierende von Fachhochschulen 2006 - 2007



Projektträger: FH Campus Wien - Verein zur Förderung des Fachhochschul-, Entwicklungs- und Forschungszentrums im Süden Wiens Land: Austria Vertragssumme: € 64.780,00 Beginn: 01.06.2006 Ende: 31.12.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt sichert die Rahmenbedingungen für eine qualitätsvolle Durchführung der Sozial/EZA-Praktika 2006 u. 2007, welche Studierende von FH als Berufsvorbereitungspraktika in Afrika, Asien und Lateinamerika absolvieren.

Im Rahmen des Projekts erhalten 45 FH-PraktikantInnen, deren österr. / europ. Einsatzorganisationen, welche die Praxisplätze vermitteln und auf die Einsätze vorbereiten sowie die Praxisstellen in EZA-Ländern Zuschüsse zu den entstehenden Mehrkosten.

Die Zuschüsse an die PraktikantInnen dienen zur Abdeckung spezieller Kosten bei Sozial/EZA-Praktika. Die Studierenden verpflichten sich zu einer umfassenden Vorbereitung sowie dazu, nach Rückkehr eine ausführliche Projektdokumentation zu verfassen, sich an einer Auswertung ihrer Erfahrungen zu beteiligen sowie für FH-interne und externe Öffentlichkeitsarbeit als MultiplikatorInnen zur Verfügung zu stehen.

Die FH-Studiengänge setzen Prioritäten für das Sozial/EZA-Programm, besonders auch bei der Auseinandersetzung mit den Standards für Vorbereitung, Betreuung und Nacharbeit.

Die Zuschüsse an die Einsatzorganisationen dienen zur Sicherstellung qualitativ guter Praktikumsplätze u. zur intensiven spezifischen Vorbereitung der Studierenden auf Einsatzländer und -projekte; die Zuschüsse an die Praktikumsstellen in den EZA-Ländern für Vorbereitung und fachspezifische Betreuung der PraktikantInnen während der 15 wöchigen Praktika.

Weitere Maßnahmen: Entwicklung, Abstimmung und Festlegung von Standards für die Vermittlung von Praxisplätzen, Vorbereitung und Betreuung der PraktikantInnen sowie die Leistungserfüllung der PraktikantInnen; Sicherstellung von dringend notwendigen Leistungen der Einsatzorganisationen; verstärktes Zusammen-/ Mitwirken von Einsatzorganisationen; Aufbau eines Netzwerks von FH Studiengängen, deren PraktikantInnen, Einsatzorganisationen und Praxisstellen in d. EZA-Ländern.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvol. von EUR 73.280,00 in der Höhe von

EUR 64.780,00 (88,4 %) gefördert.

Projektnummer 2397-36/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.