Stärkung von Selbshilfegruppen und KleinunternehmerInnen



Projektträger: ICEP Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten Land: Kyrgyz Republic Vertragssumme: € 73.000,00 Beginn: 01.01.2008 Ende: 31.12.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Ziel des Vorhabens ist es, nachhaltige Strukturen aufzubauen, um Selbsthilfegruppen zu stärken, KleinunternehmerInnen zu fördern und ein besseres Mikrofinanzangebot besonders auf dem Land zu schaffen. Die kirgisische Entwicklungsorganisation Erayim hat in den vergangenen Jahren intensiv mit SHG gearbeitet, in erster Linie um diese strukturell und organisatorisch zu stärken. Dazu hat Erayim Kurse zu Themen wie "Marktwirtschaft und Demokratie" oder "Organisation von und in SHG" abgehalten.

Beim vorliegenden Projekt geht es darum, die Struktur von Erayim um eine unternehmerische Komponente auszuweiten, durch welche Selbsthilfegruppen als Mikrokreditgruppen gestärkt werden und Kleinstunternehmer Zugang zu Unternehmertrainings und Mikrofinanzkapital erhalten. Im Rahmen des Projekts wird ein revolvierender Kreditfonds eingerichtet, der zunächst von ausgewählten 20 Selbsthilfegruppen, die bereits ausreichend ausgebildet sind, verwaltet werden wird. Nach Rückzahlung der Kredite (inkl. Zinsen) wird der Fonds an weitere Selbsthilfegruppen vergeben.


Die Zielgruppe des Projektes besteht aus:

- 400 Vertretern von Selbsthilfegruppen, die zu Multiplikatoren ausgebildet werden (davon erhalten zunächst 20 Selbshilfegruppen Mikrokredite in Höhe von insgesamt ¿ 40.000,-)

- 500 Kleinunternehmer, die durch Vermittlung von unternehmerischen Know-how und Kapital in der Lage versetzt werden, ihr Einkommen zu verbessern.


Der lokale Partner Erayim setzt das Ausbildungsprogramm um, richtet einen revolvierenden Fonds ein und übernimmt die Verantwortung für alle damit verbundenen Aktivitäten. Die Organisation DialectICON wird zur Erstellung von Ausbildungsmaterialien betreff der Formalisierung von Mikrounternehmen und zur Implementierung der entsprechenden Kurse beitragen. ICEP ist für das Monitoring, die Finanzkontrolle und den Aufbau nachhaltiger Strukturen vor Ort zuständig.

Projektnummer 8108-09/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Banken und Finanzwesen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.