Steigerung Familieneinkommen Nyanga Distrikt, Manicaland, Simbabwe



Projektträger: Hilfswerk Austria International Land: Zimbabwe Fördersumme: € 272.030,00 Beginn: 01.01.2006 Ende: 31.01.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


In Simbabwe wird der Zusammenhang zwischen der HIV/AIDS-Epidemie und der Zunahme von Armut besonders deutlich und führt zur Auflösung der sozialen Strukturen (Familie, Solidarität) sowie wird der negative wirtschaftliche Impakt umfassend wahrnehmbar.


Angesichts dieser Situation führt das Hilfswerk Austria in der Provinz Manicaland seit nunmehr 6 Jahren in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner ALOZ (Adult Literacy Organisation of Zimbabwe) Projekte in den Bereichen funktionale Erwachsenenbildung, Gesundheit und Einkommensförderung durch.


Das gegenständliche Vorhaben baut auf diesem bestehenden integrativen Ansatz auf und hat zum Ziel, die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung zu verbessern, indem die Einkommensquellen von ländlichen Haushalten diversifiziert und die sozialen Strukturen gestärkt werden.


Das Vorhaben stützt sich daher auf vier Hauptkomponenten: Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität durch verbesserte Technologien und Praktiken zur Nahrungsmittelsicherheit für die Familien; Aufbau und Verbesserung von Kleinunternehmen zur Steigerung des Familieneinkommens; Kapazitätenstärkung der Familien im Bereich Gesundheit als auch im Bereich von female empowerment und die systematische Verarbeitung von gesammelten Erfahrungen im Rahmen eines kontinuierlichen Organisationsentwicklungsprozesses des lokalen Partners, ALOZ.


Die direkt begünstigte Zielgruppe setzt sich aus 300 Familien in zehn Dörfern des Bezirks Nyanga in Manicaland zusammen. Indirekt begünstigt das Vorhaben die BewohnerInnen aller zehn Dörfer, mit einer GesamteinwohnerInnenzahl von 17.400. Da gerade die nachfolgenden Personengruppen oft extremen Armutsbedingungen ausgesetzt sind, liegt der Schwerpunkt in der Stärkung von Frauen, vor allem von Mütter und allein erziehende Frauen, bei der Implementierung der Aktivitäten und gleichzeitig gilt es, Familien mit Kleinkindern unter 5 Jahren besonders zu unterstützen.

Projektnummer 2330-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere multisektorielle Maßnahmen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.