Straßenkinder werden Schulkinder - Integration in schulische und soziale Strukturen



Projektträger: SASCU INTERNATIONAL - SAVE STREET CHILDREN UGANDA - Initiative für Straßenkinder in Uganda Land: Uganda Vertragssumme: € 5.000,00 Beginn: 01.07.2009 Ende: 30.06.2010

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, dass 50 Straßenkinder im Raum "Greater Kampala" (Kampala und Umgebung) von der Straße in das SASCU Kinder-Betreuungszentrum aufgenommen werden und in der Folge in primäre und sekundäre staatliche Bildungsinstitutionen (Regelschule) übergeführt werden, sodass aus den Straßenkindern Schulkinder werden. Damit soll ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen und der Bildungsmöglichkeiten von Straßenkindern in der Region "Greater Kampala" geleistet werden.


Zielgruppe sind 50 verwahrloste, obdachlose Mädchen und Buben, deren Eltern/Verwandte nicht mehr für sie sorgen (können), wie z.B. Aidswaisen und Soldatenkinder, im Alter von 2-14 Jahren. Derzeit sind im SASCU-Projekt rund 50 Buben und Mädchen erfasst.


Die Erstbetreuung der Straßenkinder (darunter ehem. Kindersoldaten, Waisenkinder usw., die sowohl aus urbanen wie auch ruralen Gebieten Ugandas und seiner Nachbarstaaten stammen, erfolgt in einem zu diesem Zweck angemieteten Areal (Haus, Nebengebäude, Spielplatz) durch lokale Sozialarbeiter/innen.


Folgende Aktivitäten sind u.a. geplant:

-- Betreuung der Kinder durch Sozialarbeiter-Innen im Kinder-/Waisenheim;

-- Alphabetisierung der Straßenkinder durch Eingliederung in schulische Strukturen

-- Psychologische u. medizinische Betreuung der verwahrlosten Kinder;

-- Professionelles "Resettling" von Kindern ab 14 Jahren nach Verfügbarkeit finanzieller Mittel;

-- Aufnahme weiterer Straßenkinder nach Kapazität bzw. nach erfolgreicher Übernahme bisher betreuter Straßenkinder durch Boarding Schools, wobei Schulgeld von "Paten" aus Österreich bezahlt wird.

Projektnummer 2338-10/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Grundbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.