Supporting Training for Civilian Crisis Management in Africa



Projektträger: Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung - ÖSFK Land: Africa, regional/multi-country Fördersumme: € 33.500,00 Beginn: 01.05.2009 Ende: 30.09.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem Workshop soll ein Beitrag zur Entwicklung afrikanischer Kapazitäten für zivile Kriseneinsätze geleistet werden, vor allem für Einsätze regionaler afrikanischer Organisationen und der Afrikanischen Union. Diese haben sich ja das Ziel gesteckt, bis 2010 voll einsatzfähig zu sein. Die Europäische Union hat sich im Rahmen der Afrika-EU Partnerschaft für Frieden und Sicherheit bereit erklärt dieses Vorhaben zu unterstützen, unter anderem auch im Rahmen des Projektes AMANI Africa. Während die Kapazitätsentwicklung im militärischen und polizeilichen Bereich schon weit fortgeschritten ist, mangelt es noch im zivilen Bereich, d.h., die Ausbildung für Aufgaben, die substantiell zur Prävention gewaltförmiger Konflikte, zur Konfliktbearbeitung und zur Konfliktnacharbeit beitragen.

Zum zweitägigen Workshop in Accra (Ghana) sollen insgesamt 29 VertreterInnen eingeladen werden:

" 20 aus Afrika - RepräsentantInnen von Mitgliedsorganisationen der "African Peace Supporters Trainer's Association - APSTA" und von afrikanischen Regionalorganisationen und der AU, die in ziviles Training involviert sind

" 9 aus der Europäischen Union - RepräsentantInnen von Mitgliedsorganisationen des Kommissionsprojektes, die in Afrika mit Peacekeeping und Peacebuilding Aktivitäten befaßt sind.


Der Workshop soll aus zwei Teilen bestehen: Während der ersten beiden Tage sollen die europäischen TeilnehmerInnen über die Bedürfnisse afrikanischer Trainingsinstitutionen informiert werden und gemeinsam erarbeitet werden, wie diese mit Hilfe der europäischen Trainingsinstitute unterstützt werden können. Am dritten Tag sollen sich die afrikanischen Trainingsinstitutionen unter sich über den weiteren Ausbau afrikanischer Kapazitäten (einschließlich Arbeitsteilung und Nutzung von Synergien, Standardisierung von Curricula, und Mechanismen der Kooperation) verständigen.

Projektnummer 2553-00/2009
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.