Sustainable Concepts towards a Zero Outflow Municipalilty



Projektträger: AEE - Institut für Nachhaltige Technologien (ehemals: Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE Institut für Nachhaltige Technologien) Land: North of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 202.143,06 Beginn: 01.09.2003 Ende: 31.12.2008

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt wird durch ein Konsortium von 11 Partnern in 8 Ländern, 4 EU-Ländern (Österreich, Deutschland, Italien und Griechenland) und 4 Mittelmeerpartnerländern (Ägypten, Marokko, Tunesien und Türkei) durchgeführt. 80 Prozent der Projektkosten werden über das "Euro-Mediterranen Regionalprogramm für örtliches Wasserwirtschaft (Euro-Mediterranean Regional Programme For Local Water Management)" der Europäischen Kommission kofinanziert.

Nachhaltiges Wassermanagement bedeutet Betrachtung des Wasserkreislaufes vom Wasserverbrauch über die Sammlung und Behandlung des entstehenden Abwassers bis zur Wiederverwendung oder Entsorgung. Dieses Thema entspricht genau den im Projektaufruf vorgeschlagenen Areas of Action.

Die Idee Zer0-M (Zero-Outflow Municipality) hat die Vision einer Gemeinde ohne ungenutzten Abwasserabfluss. Das heißt, es soll schon beim Wasserverbrauch gespart werden, dann alles Wasser entsprechend seiner Verschmutzung und geplanten Wiederverwendung behandelt und soweit möglich wieder- bzw. mindestens weiterverwendet werden.

Zer0-M soll nachhaltiges Wassermanagement durch Wissenstransfer, Entwicklung von angepassten Systemen, Einrichtung von Pilotanlagen und Öffentlichkeitsarbeit im Standrandbereich und im ländlichen Raum der 4 Partnerländer im südlichen Mittelmeer einführen und zu einer möglichst breiten Anwendung beitragen.

Die Projektaktivitäten sind so ausgerichtet, dass alle Beteiligten erreicht werden. Es sind Kurse und Konferenzen für Wasser- und Abwasserexperten aus Behörden und Planungsbüros, Demonstrationsanlagen für die Forschung und Lehre einer neuen Technikergeneration und öffentlichkeitswirksame Aktionen für die Bevölkerung geplant.

Projektnummer 2325-08/2003
Mittelherkunft OEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.