Symposium "Von der Entwicklungshilfe zum Empowerment - Zukunftsstrategien einer frauengerechten Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit"



Projektträger: Katholisches Frauenwerk in Österreich (KFWÖ) Land: Austria Fördersumme: € 15.000,00 Beginn: 01.10.2006 Ende: 31.07.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit der Aktion Familienfasttag setzt die Katholische Frauenbewegung Österreichs 2007 zum 50. Mal ein Zeichen der Solidarität. In diesem Kontext findet ein Symposium statt, welches neben einer Bestandsaufnahme der Umsetzung der Aktionsplattform von Peking auch eine Analyse der bisher erfolgten Auswirkungen auf lokale Frauenorganisationen in Indien, Philippinen und Nicaragua umfasst. Darüber hinaus wird es eine Auseinandersetzung mit den im Kontext der Globalisierung notwendigen Rahmenbedingungen für und zukunftsweisenden Maßnahmen und Instrumente einer frauengerechten EZA geben.


Ziel- und Dialoggruppen sind internationale ProjektpartnerInnen, ExpertInnen zu den Themen und generelle ExpertInnen der EZA. Im Symposium werden Referate von ProjektpartnerInnen, Wissenschafterinnen und Expertinnen aus entwicklungspolitischen Organisationen gehalten, sowie Diskussionen im Plenum und Workshops mit Expertinnen stattfinden.


Eine Analyse mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit einer internationalen Aktionsplattform qualitativ zu untersuchen und aus dieser Untersuchung heraus zukunftsorientierte Maßnahmen zu erarbeiten, erscheint im Lichte der globalen, komplexen Wechselbeziehungen, in welche EZA eingebettet ist, entwicklungspolitisch sehr sinnvoll. Dieses Ziel fördert somit das Verständnis von globalen Zusammenhängen und entspricht damit einem wichtigen inhaltlichen Kriterium des Förderprogramms für die entwicklungspolitische Informations-, Bildungs-, Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit der OEZA.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 36.212,00 in der Höhe von EUR 15.000,00 (41,42 %) gefördert.

Projektnummer 2397-23/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.