Technische Beratung in der Positionierung der OEZA zu Landnutzung im Südlichen Afrika



Projektträger: Umhlaba Development Service Land: South of Sahara, regional/multi-country Vertragssumme: € 58.912,50 Beginn: 15.11.2005 Ende: 31.10.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Lösung der Frage der Landnutzung im Südlichen Afrika ist äußerst aktuell, sei es in der Region selbst als auch in entwicklungspolitischer Hinsicht in Europa. In dieser Hinsicht geht es in der Region Südliches Afrika einerseits um Vergangenheitsbewältigung und um die Beseitigung der nach wie vor bestehenden Diskriminierung der Mehrheit der schwarzen Bevölkerungsmehrheit. Andererseits ist die Lösung der Frage der Landnutzung unter anderem als Gradmesser für die entwicklungspolitische Ausrichtung, Qualität und Stabilität der Post Apartheid Staaten und deren Regierungen zu sehen.


Die Frage der Landnutzung / Ressourcenverfügbarkeit ist ein latent zentrales Thema in praktisch allen OEZA Regionen und Partnerländern, insbesondere im Südlichen Afrika.


Der Rat der Europäischen Union betont unter anderem, dass "die Bodenreform einen Beitrag zur Erreichung der MDGs leistet, dass ein fairer Zugang der Armen und anderer benachteiligter Gruppen zu Grund und Boden sowie die entsprechende Rechtssicherheit von großer Bedeutung sind, wenn es darum geht, sozioökonomische Entwicklungsziele zu verfolgen und das Wachstum der Landwirtschaft sicherzustellen..".


In diesem Kontext ist die gegenständliche technische Beratung als Baustein der strategischen Positionierung der OEZA zu Fragen der Landnutzung im Südlichen Afrika zu sehen.


Das erwartete Resultat sind

- nationalen Analysen und Reviews der bisherigen Förderungen durch die OEZA

- ein regionaler Querschnitt an Feststellungen und Empfehlungen

- und eine Synthese im regionalen Kontext zu synthetisieren

die dann zu einer effizienten und effektiven Programmstrategie für die OEZA zusammengeführt werden.

Projektnummer 2260-04/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.