UDTA/NDERE - Development Theatre for Peace and Social Chance Phase VI



Projektträger: Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit Land: Uganda Fördersumme: € 372.398,00 Beginn: 01.01.2005 Ende: 31.03.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Thema "Kultur" gewinnt in der internationalen entwicklungspolitischen Diskussion an Bedeutung. Seit 1994 fördert die OEZA die Kulturarbeit in Uganda. VIDC begleitet das vorliegende Projekt schon seit 1992. Aus der Initiative NDERE hat sich ein landesweites Netzwerk von rund 1300 Entwicklungstheater-Gruppen entwickelt, die über die Ugandan Development Theatre Association (UDTA) vernetzt und koordiniert sind. Am Stadtrand vom Kampala wird ein Kulturzentrum betrieben.


Ziele und Zielgruppe:

Das Entwicklungs- und Bildungstheater ist ein wichtiges Medium zur Vermittlung von Inhalten von essentieller Bedeutung: Konfliktbewältigung, Friedensicherung, soziale Kompetenz, Demokratisierung, Teilnahme am öffentlichen Leben, Wertschätzung der eigenen Kultur, Kenntnisse in der Landwirtschaft, Frauenemanzipation etc. Dabei werden - wie bei keinem anderen Medium - Bewohner der ländlichen Gebiete und auch Randgruppen erreicht.


Herausforderungen und Aktivitäten:

In der Phase VI des Projektes wird die Professionalisierung der Administration des Kulturzentrums sowie die programmorientierte Projektentwicklungen angestrebt:

- Kapazitätsbildung bei lokalen UDTA-Gruppen (künstlerische Arbeit, Projektarbeit)

- Abhaltung eines Festivals zum Thema Frieden und Konfliktbewältigung

- Fortsetzung des Kapazitätsaufbaus hinsichtlich Kulturmanagement im Kulturzentrum

- Verbreiterung der finanziellen Basis (Mobilisierung öffentlicher und privater Ressourcen)

- Sicherung der entwicklungspolitischen Relevanz der Zentrums-Aktivitäten (versus Kommerzialisierung aufgrund des ökonomischen Druckes)

- Netzwerkbildung im regionalen Kontext, Etablierung des Zentrums als regionale Plattform für Kultur & Entwicklung mit Fokus auf das Thema Friede und Konfliktbewältigung

Projektnummer 1512-01/2005
Mittelherkunft OEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.