Upgrading the competencies of Kenian Nurses



Projektträger: AMREF Austria - Gesellschaft fr Medizin und Forschung in Afrika Land: Kenya Vertragssumme: € 43.544,00 Beginn: 01.05.2004 Ende: 30.04.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Krankenschwestern spielen eine wichtige Rolle in der Krankenversorgung in Kenia. Sie erreichen die meisten Kenianer, auch in den abgelegensten und „rmsten Gegenden. Es gibt sch„tzungsweise mehr als 30.000 Krankenschwestern in Kenia. Die meisten (ber 26.000 oder 86 %) sind aber nicht ausreichend geschult und besitzen kein Diplom. Im Zuge der Kapazit„tenausbildung schl„gt die Regierung vor, ein registriertes Diplom einzufhren.

AMREF hat seit 40 Jahren Erfahrung in der Ausbildung von professionellem Gesundheitspersonal und ist bekannt fr seine Pionierarbeit in den "Distance Learning"-Programmen. AMREF besitzt alle n”tigen F„higkeiten und technischen Hilfsmittel, um angelernte Krankenschwestern zu Diplomkrankenschwestern auszubilden.

Durch die aus dem Lehrgang erlernten F„higkeiten sind die Krankenschwestern in der Lage, eigenst„ndig zu arbeiten und Entscheidungen fr Maánahmen im medizinischen Bereich fr die 80 % der am Land lebenden Bev”lkerung zu treffen. Die Verantwortung der Ausbildung bernimmt das "Nursing Council of Kenia" bzw. das Gesundheitsministerium, das auch Krankenschwestern einstellt. Das "Nursing Counci"l kam auf AMREF zu, um diese Neuregelung zu implementieren.


Geplant ist die Ausbildung von 26.700 Krankenschwestern zu Diplomkrankenschwestern ber Fernlehrkurse inkl. klinischer Praxis in Spit„lern. Ein Teil der Krankenschwestern wird zus„tzlich zu Trainerinnen fr das "Distance Learning" Programm ausgebildet. Module fr dieses Programm fr Krankenpflege, Familiengesundheitsberatungen, Basisgesundheitswesen und spezielle Fachbereiche werden entwickelt und Zentren in allen Gesundheitstrainingsschulen eingerichtet. Technische Instrumente und untersttzende Beratung werden von AMREF angeboten.

Projektnummer 2319-02/2004
Mittelherkunft OEZA
Sektor Basisgesundheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.