Verbesserung der Wasserversorgung im westlichen Hochland von Guatemala (Abschlussphase)



Projektträger: Konsortium HORIZONT3000 / Technisches Büro Weidel (TBW) Land: Guatemala Fördersumme: € 400.000,00 Beginn: 01.11.2007 Ende: 31.03.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Trinkwasserversorgung der lokalen Bevölkerung in den Gemeinden San Pedro und San Marcos im westlichen Hochland Guatemalas. Es handelt es sich um die Abschlussfinanzierung für das Projekt 1080-02/2003, das durch Hurrikan Stan im Oktober 2005 stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, da der Wirbelsturm große Schäden an den Rohrleitungen und Wasserspeichern angerichtet hatte.


Der Projekt setzt sich 3 spezifische Ziele:

- Schaffung eines geeigneten rechtlichen, institutionellen und organisatorischen Rahmens für eine angepasste Wasserbewirtschaftung auf Gemeindeebene.

- Die gemeindeeigenen Wasserversorgungsbetriebe sind in der Lage, die neuen etablierten Qualitätskriterien (Kostenplanung, Bilanz, Kundenzufriedenheit, technische Projektplanung, Systembetrieb und -wartung etc.) zu erfüllen.

- Die Bevölkerung und die strategischen Akteure einschließlich der Gemeindebehörden der beiden Gemeinden machen sich das Projektes zu eigen, unterstützen es und setzen es entschlossen um.


Die Herauslösung der Wasseragenden aus der wenig strukturierten Kommunalverwaltung und die Schaffung von gemeindeeigenen Versorgungsunternehmen hat sich im Rahmen der Vorgängerprojekte in Quetzaltenango bewährt und das Interesse weiterer Gemeindeverwaltungen geweckt. Mit technisch-organisatorischen Maßnahmen wurde der Rahmen für eine Umstrukturierung geschaffen, der eine gezielte Investition in die Infrastruktur ermöglicht und eine nachhaltige Verbesserung der Versorgungssituation garantiert.



Die Anlage zum Vertrag enthält im Anschluss an diese Kurzinformation Detailbestimmungen.

Projektnummer 1080-02/2007
Mittelherkunft OEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.