Volkshochschule Ukraine - Aufbau der Organisationszentrale



Projektträger: Interkulturelle Gesellschaft Bodensee Land: Ukraine Vertragssumme: € 5.000,00 Beginn: 01.10.2006 Ende: 30.06.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Bildungswesen in der Ukraine hat insbesondere zwei grosse Maengel: (1) Es gibt keine tragfaehige geistige Perspektive auf der Grundlage ethisch-moralischer Werte (Korruption zur Erlangung von Diplomen ist auch im Bildungsbereich weit verbreitet). (2) Es gibt wenig Weiterbildungsmoeglichkeiten fuer die Bevoelkerung, wie etwa jene der "Bildungshaeuser" und "Volkshochschulen" westlicher Laender, und auch wenig Anreize fuer eine sinnvolle Gestaltung der Freizeit (auch als Mittel zur Bekaempfung von Alkoholismus und Drogensucht).


Das Bildungsprojekt "Volkshochschule Ukraine", das als Kooperationsprojekt mit bestehenden Bildungseinrichtungen (Universitaeten, Gymnasien, kirchlichen Einrichtungen, Vereinen) geplant ist, will Bewusstseinsbildung und Weiterbildung in der Bevoelkerung auf einer breiten Basis erreichen - ausgehend von der Hauptstadt Kiev, nach und nach auch in laendlichen Regionen.

Nach dem Muster der oesterreichischen Volkshochschule sind auch Bildungsaktivitaeten geplant, die der beruflichen Weiterbildung dienen und die so fuer viele neue und bessere Verdienstmoeglichkeiten eroeffnen.


Im Rahmen dieses Mikroprojekts sind folgende Aktivitäten geplant:

- der Aufbau einer Organisationszentrale und Organisationsstruktur

- die Erarbeitung und Bereitstellung (tw. auch Uebersetzung) der Bildungsmaterialien

- Schulung von MitarbeiterInnen

-ein sechsmonatiger Probe-Bildungsbetrieb am Beginn des Schuljahres 2006/07 (Deutschunterricht, Erwachsenensingkreis, Malkurs, Hinterglasmalerei)

- Einfuehrung in die traditionelle Kunst und Kultur der Ukraine - in Verbindung mit Museumsbesuchen

- Symposion ueber das Thema "Geistige Grundlagen einer wertorientierten Bildungs- und Kulturaarbeit"

Das Management dieser Aktivitaeten erfolgt durch das "Kulturbuero Obolon"

Projektnummer 2338-05/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Bildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.