“Wagwok Kuc” – Community Friedensprojekt in Norduganda



Projektträger: Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH Land: Uganda Vertragssumme: € 54.700,00 Beginn: 01.01.2012 Ende: 31.12.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt ‚Wagwok Kuc – Community Friedensprojekt in Norduganda’ der Gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit GmbH wird in insgesamt vier Sub-counties in den Distrikten Amuru, Nwoya und Agago durchgeführt.

Das Projekt baut auf den Erfahrungen und Strukturen des Vorprojekts ‚Unterstützung eines nachhaltigen, gemeinschaftsbasierten Friedensprozesses in Norduganda’ (2319-07/2009; September 2009 – Dezember 2011) auf.

Projektziel ist die Stärkung und Erhaltung von Frieden innerhalb der Acholi Gemeinden Atiak, Anaka, Omot und Adiland und mit den benachbarten Karamojong Gemeinden in Abim und Kabong.

Primäre Zielgruppen:

- 100 Friedenskomitee-Mitglieder

- 4 CBOs (Community-based organisations) in den 4 Zieldistrikten

- Vertreter des Ältestenrates der Acholi

- VertreterInnen der lokalen Regierung

- Landkomitees der ‚Sub-counties’

- PolizistInnen

- RückkehrerInnen

Sekundäre Zielgruppen:

Zivilgesellschaft; Parlamentsmitglieder; Medien; Forschungsinstitutionen; nationale, regionale, panafrikanische und internationale Entscheidungsforen.

Erwartete Resultate:

1. Kapazitäten der Friedenskomitees und anderer Zielgruppen hinsichtlich lokales Konfliktmanagement, Friedenskonsolidierung, Mediation, Überweisung und Konfliktresolution sind gestärkt.

2. Die Friedenskomitees sind für ihre Arbeit als Mediatoren in Friedensverhandlungen und als Förderer von sozialem Zusammenhalt wirtschaftlich und sozial gestärkt.

3. Landkonflikte und Spannungen innerhalb der Distrikte in den Acholi Gemeinden wurden reduziert.

4. Konflikte und soziale Spannungen (z.B. auf Grund von Viehraub) zwischen Karamoja und den angrenzenden Gemeinden wurden verringert.

Projektnummer 2319-09/2011
Mittelherkunft OEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.