Wasserversorgung Gjilane/Gnjilane



Projektträger: Direktion fr Entwicklung und Zusammenarbeit (Swiss Agency for Development and Cooperation) Land: Kosovo Vertragssumme: € 689.500,00 Beginn: 01.07.2005 Ende: 31.08.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Vorhaben beruht auf einer von der Schweizer OZA beim nunmehrigen Projekttr„ger CDI in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie betreffend dringend erforderliche Verbesserungsmaánahmen der Wasserversorgung bzw. der Abwasserentsorgung in den D”rfern der Gemeinden Gjilan und Ferizaj. Nachdem das KB Belgrad bereits seit l„ngerem mit der Gemeinde Gjilan ber die Finanzierung eines d”rflichen Wasserversorgungsprojekts verhandelt hatte (mehrere Probebohrungen waren erfolglos geblieben), erschien ein „hnlich gelagertes, vollst„ndig ausgearbeitetes Projekt in Kooperation mit der Schweiz interessant.

Das Projekt zielt im Wesentlichen auf die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage in den kleinen D”rfern der ostkosovarischen Gemeinden Gjilan und Ferizaj ab. Die l„ndlichen Regionen des Kosovo sind von enormer Landflucht gepr„gt, die St„dte hingegen, in denen in den letzten Jahren von den internationalen Gebern einigermaáen funktionierende Versorgungssysteme aufgebaut wurden, platzen aus allen N„hten. Eine Verbesserung der rudiment„ren Lebensbedingungen in den D”rfern soll daher nicht nur der Landflucht Einhalt gebieten und sogar zur Rckkehr einladen (und somit die St„dte entlasten), sondern auch eine Mindestbasis fr elementare wirtschaftliche Entwicklung legen. Im Rahmen des Projekts werden zw”lf D”rfer (davon sieben D”rfer in Gjilan finanziert durch ™sterreich) eingeladen, im Zuge eines partizipativen Prozesses priorit„re Projekte vorzuschlagen. Diese werden dann bewertet, entsprechend technisch ausgearbeitet und durch lokale Firmen umgesetzt, wobei der Eigenmittelanteil der Gemeinden und D”rfer beachtliche 50% betragen wird. Gemeinsam mit dem Schweizer Anteil von EUR 507.000,- kommt daher ein beachtliches Projektvolumen von MEUR 2,14 zustande.

Projektnummer 8021-00/2004
Mittelherkunft OEZA
Sektor Wasserversorgung und sanit„re Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.