Wasserversorgung und Abwasserentworgung der Stadtgemeinde Cantemir/Republik Moldau



Projektträger: Posch und Partner GmbH Land: Moldova Vertragssumme: € 650.000,00 Beginn: 15.11.2006 Ende: 31.05.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Im Rahmen der ersten Phase des ggstdl. Projekts wird die Wasserversorgungsanlage der Stadtgemeinde Cantemir in der Republik Moldau saniert. Ziel der Intervention ist die nachhaltige Versorgung der Stadt Cantemir über 24 Stunden täglich mit Trinkwasser. Die Stadt Cantemir, ca 130 km südwestlich der Hauptstadt Chisinau und nicht unweit der rumänischen Grenze gelegen, hat rd. 7000 Einwohner, welchen zZ nur für maximal 4 Stunden täglich Wasser in mangelhafter Qualität verursacht durch die Verkeimung im Verteilungsnetz zur Verfügung steht. 1.236 Haushalte, 34 Kleinunternehmen und 14 öffentliche Einrichtungen werden derzeit mit Wasser versorgt. Die Region Cantemir zählt zu den benachteiligten Regionen innerhalb der Republik Moldau. Neben der direkten Investition in die Infrastruktur besteht die Erfordernis der institutionellen Stärkung der Stadtgemeinde bzw. der Wassergesellschaft Apa Canal, dazu gehört der Aufbau einer Betriebsorganisation, die alle technischen und administrativen Aufgaben einer Wasserversorgung übernehmen kann.

Weiters wird in dieser Phase eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung der Abwasserentsorgung durchgeführt. Eine nicht mehr funktionierende Abwasserentsorgung inkl. funktionsuntüchtiger Abwasserreinigungsanlage sind die derzeitige Ausgangsbasis.Mit Unterstützung der OEZA, sollen im Rahmen der moldauischen Strategien für Armutsminderung und territoriale Entwicklung die nationalen Bemühungen zur Etablierung einer Basisgrundversorgung und zur Schaffung der notwendigen Basisinfrastruktur für wirtschaftliche Entwicklung unterstützt bzw. möglich gemacht werden.

Projektnummer 8127-00/2006
Mittelherkunft OEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.