Der Zugang zu Wasser, Land und Energie für alle ist wichtig, damit Grundbedürfnisse gestillt und Konflikte vermieden werden. Gleiche Zugangs- und Nutzungsrechte zu natürlichen Ressourcen – vor allem auch für oft benachteiligte Bevölkerungsgruppen – sind entscheidend für eine inklusive und nachhaltige Entwicklung in den Partnerländern der Austrian Development Agency (ADA).

Globale Trends wie das Bevölkerungswachstum, veränderte Konsumgewohnheiten oder der Klimawandel tragen dazu bei, dass natürliche Ressourcen nicht für alle Menschen ausreichend zu Verfügung stehen. Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zu Folge muss die landwirtschaftliche Produktion bis 2050 um 70 Prozent steigen, um den zukünftigen weltweiten Bedarf zu decken. Bereits 2030 wird die Menschheit um 40 Prozent mehr Energie benötigen. Derzeit sind mehr als 40 Prozent aller Menschen von Wasserknappheit betroffen. Die Nachfrage nach Land steigt und bringt die Herausforderungen gerechter Land-Zugangs und Nutzungsrechte mit sich. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) ist die ADA bestrebt durch nachhaltige landwirtschaftliche Methoden sowie schonende Maßnahmen in der Energie-, Wasser- und Abwasserwirtschaft sensible Ökosysteme zu schützen, natürliche Ressourcen zu erhalten und zum Klimaschutz beizutragen.

Wasserversorgung und Siedlungshygiene, erneuerbare Energie, ländliche Entwicklung zur Ernährungssicherung sind daher wichtige Schwerpunkte der ADA. Diese Arbeitsfelder sind eng miteinander verknüpft ("Nexus Wasser, Energie und Ernährungssicherheit“). Wechselbeziehungen, Synergien und mögliche Zielkonflikte zwischen den Bereichen müssen bei Entwicklungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Durch die Anwendung des "Nexus-Ansatzes“ auf Strategie-, Programm- und Projektebene ermöglicht die ADA nachhaltige und bessere Lösungen und Resultate.