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Privatsektorentwicklung
© Adamah Biohof
Chepangbäuerin mahlt

Der Privatsektor ist ein wichtiger Motor für wirtschaftliches Wachstum. Dies allein reicht allerdings nicht aus, um Armut in allen Bevölkerungsschichten zu reduzieren. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) achtet in ihren Programmen und Projekten daher auf die Struktur des Wachstums: Verbesserungen und Gewinne sollen auch benachteiligten Bevölkerungsgruppen zugute kommen (Pro-Poor-Growth).

Positive Rahmenbedingungen

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, führt privatwirtschaftliches Engagement zu nachhaltiger Entwicklung und kann so einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten. Die OEZA setzt sich in ihren Partnerländern daher für eine Verbesserung politischer, wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Rahmenbedingungen ein. Für die Privatsektorentwicklung stehen Transparenz und gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer sowie eine effektive physische Infrastruktur im Vordergrund.

Förderung des Privatsektors

Der Weg in die Selbständigkeit ist in den Partnerländern der OEZA oft die einzige Möglichkeit Geld zu verdienen. Mit einer Geschäftsidee am freien Markt zu bestehen, ist allerdings nicht leicht. Die wichtigste Zielgruppe für die OEZA sind daher Mikro-, Klein- und Mittelbetriebe (MKMB). Projekte und Programme vermitteln Kenntnisse in Unternehmensführung und der effizienten Gestaltung von Produktionsprozessen. Außerdem unterstützt die OEZA den Zugang zu Finanzdienstleistungen für kleine UnternehmerInnen und all jene, die ein Startkapital brauchen, um ihre Ideen verwirklichen zu können.

Marktprinzip und Wettbewerb

Die Stärkung des Marktes und des Wettbewerbs ist aus Sicht der OEZA für die Entwicklung des Privatsektors wichtig. Interventionen sollen ermöglichen, dass private Güter gut und günstig angeboten werden können. Zugleich soll der öffentliche Sektor bei Marktversagen effektiv eingreifen und das Angebot von öffentlichen Gütern und Dienstleistungen koordinieren.

Frauenpower

Durch die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten wird die Lebenssituation armer Bevölkerungsgruppen in den Partnerländern der OEZA nachhaltig verbessert. Vor allem der Zugang zum Markt und zu Ressourcen und somit zu geldwertem Einkommen für Frauen kann ganze Familien vor Armut bewahren. Sind doch insbesondere Frauen oft in der Subsistenzwirtschaft tätig und verrichten unbezahlte Arbeiten.

Stärkung von Wertschöpfungsketten

Die Fähigkeit von kleinen Unternehmen im globalen Wettbewerb zu bestehen hängt stark davon ab, wie sie sich in lokalen und regionalen Netzwerken und Unternehmenszusammenschlüssen positionieren können. Die OEZA fördert daher die Entstehung von lokalen aber auch internationalen Wertschöpfungsketten mit dem Ziel Arbeitsplätze und Einkommensmöglichkeiten für die Menschen in den Partnerländern zu schaffen.

Aid for Trade

Mit handelsbezogener Entwicklungszusammenarbeit setzt sich die OEZA für eine erfolgreiche Integration der Entwicklungsländer in den Welthandel ein. Voraussetzung ist einerseits die Verbesserung des Marktzuganges und der Ausbau internationaler Handelsregeln. Andererseits müssen Entwicklungsländer ihre Beschränkungen auf der Angebotsseite sowie strukturelle Schwächen überwinden, um die Vorteile des internationalen Handels voll ausschöpfen zu können.