ADA goes Alpbach

Die Austrian Development Agency ermöglichte zehn jungen Menschen aus Afrika und Südosteuropa die Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach.

"Schon seit meiner Kindheit träume ich davon, die erste UN-Generalsekretärin zu werden", verriet Laetitia Ouoba aus Burkina Faso. Die junge Frau nahm bereits im Vorjahr am Europäischen Forum Alpbach teil. 2018 erhielten durch die Förderung der Austrian Development Agency erneut zehn junge Menschen ein Stipendium. "In Alpbach konnte ich mich mit jungen Menschen aus der ganzen Welt austauschen. Mein in Österreich erworbenes Wissen möchte ich dafür einsetzen, einen positiven Beitrag in meinem Heimatland zu leisten", so Ouoba.

"Genau das wollen wir mit Stipendien für das Forum Alpbach erreichen: Junge Menschen aus unseren Schwerpunktländern motivieren und ihnen interkulturelle Vernetzung bieten. Unsere Alpbach-StipendiatInnen werden - ausgestattet mit neuen Impulsen - in ihren Heimatländern mit großem Engagement an einer besseren Zukunft für alle arbeiten", ist Martin Ledolter, Geschäftsführer der Austrian Development Agency (ADA), überzeugt. Die ADA-StipendiatInnen kamen heuer aus Albanien, Armenien, Äthiopien, Georgien, Kosovo, Moldau, Uganda und der Ukraine.

Das ADA-Programm beim Europäischen Forum Alpbach:

Neben dem abwechslungsreichen Programm des Forum Alpbach zum Thema "Diversität und Resilienz" hatten die ADA-StipendiatInnen auch die Gelegenheit, bei einem Kamingespräch mit Bundesministerin Karin Kneissl und an einem Abend mit ADA-Geschäftsführer Martin Ledolter zu diskutieren. Gemeinsam mit dem Ban Ki-moon Zentrum veranstaltete die ADA außerdem am 26. August 2018 eine Breakout Session zum Thema "Das Empowerment von Frauen und der Jugend: Die UN-Nachhaltigkeitsziele in der Praxis". Neben dem ehemaligen Generalsekretär Ban Ki-moon kamen Bundesministerin Karin Kneissl, Alt-Bundespräsident Heinz Fischer sowie Martin Ledolter zu Wort.