Zeit für den Klimajugendrat 2022

Der Klimajugendrat ist Höhepunkt und zugleich Abschlussevent der von uns geförderten Klima-Kampagne #timeforchange, die von der Bundesjugendvertretung in den letzten beiden Jahren durchgeführt wurde. Die Veranstaltung ermöglicht jungen Menschen und politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern einen Dialog auf Augenhöhe und schafft Identifikationsmöglichkeiten zu klimapolitischen Themen und Lösungsansätzen.

Auf Einladung von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und dem Vorsitzenden des Umweltausschusses Lukas Hammer findet der Klimajugendrat am 28. Februar in den Räumlichkeiten des Parlaments in der Hofburg statt. Die Bundesjugendvertretung (BJV) verleiht dabei erstmals den Climate Action Award. Der Award zeichnet junge Menschen und Jugendgruppen aus, die 2021 mit ihren Aktionen einen Beitrag zur Lösung der Klimakrise geleistet haben und holt sie vor den Vorhang, um ihr Engagement sichtbar zu machen.

Bei der abschließenden Dialogveranstaltung am 2. März mit 70 jungen Menschen aus ganz Österreich und Vertreterinnen und Vertretern aller Parlamentsparteien nimmt auch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler teil.

Vier Themen im Brennpunkt

#timeforchange setzt sich für Veränderungen ein, die für junge Menschen Priorität haben. Eine der größten Zukunftssorgen der Jugend ist der Klimawandel. Von der Politik fühlt sie sich oftmals alleingelassen, dank der Kampagne können sie sich Gehör verschaffen. Sie unterstützt Jugendliche mit praktischen Tipps und inhaltlichen Anregungen dabei, selbst in Sachen Klimaschutz aktiv zu werden.

Der Fokus der Kampagne liegt auf den Themen Mobilität, Energie, Konsum und auf der Beteiligung junger Menschen. Vier Sujets greifen diese inhaltlichen Schwerpunkte auf und kommen auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen zum Einsatz. Mit der Kampagne macht sich die Bundesjugendvertretung auch dafür stark, dass die 17 Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (SDGs) erreicht werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Ziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“.

Post an die Politik

Außerdem sammelt die Bundesjugendvertretung Klimapost von allen, die zum Thema Klima schon immer etwas in Richtung Politik loswerden wollten. „Ich wünsche mir, dass der Klimawandel mit derselben Dringlichkeit bekämpft wird wie die COVID-19-Krise. Zukunftsfähige Politik muss dem Kampf gegen die Klimakrise endlich Priorität einräumen“, schreibt etwa Sophie. Magdalena wünscht sich mehr globale Gerechtigkeit: „Die Klimakatastrophe spüren besonders jene, die nicht dafür verantwortlich sind. Es braucht jetzt eine starke Klimapolitik für eine gerechte und nachhaltige Welt.“ Und auch Noomi will sich nicht mehr mit dem Status quo abfinden: „Nachhaltig und umweltfreundlich zu leben ist ein Privileg! Das sollte es aber nicht sein. Die Politik ist hier in der Verantwortung, die Klimakrise an der Wurzel zu packen“, schreibt sie.

 

Die Kampagne wurde federführend von der Bundesjugendvertretung und der Katholischen Jugend Österreich unter Einbindung weiterer Mitgliedsorganisationen und Netzwerkpartner durchgeführt. Gefördert wird sie von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit.

Mehr Informationen zum Klimajugendrat und zur #timeforchange-Kampagne gibt es hier.